MeinungGeplante Iran-AbschiebungBayern geht mit seiner Härte gegen Geflüchtete zu weit

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Kommentar von Thomas Balbierer

Lesezeit: 1 Min.

In dieser Woche soll ein Iraner aus Schwaben nach Teheran abgeschoben werden - obwohl die Sicherheitslage dort laut deutschen Behörden bedrohlich ist.
In dieser Woche soll ein Iraner aus Schwaben nach Teheran abgeschoben werden - obwohl die Sicherheitslage dort laut deutschen Behörden bedrohlich ist. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Die geplante Abschiebung eines iranischen Amazon-Mitarbeiters ist nur ein besonders drastisches Beispiel einer übermäßig scharfen Asylpolitik. Wo bleibt die Humanität?

Schon wieder macht Bayern Schlagzeilen, die an der Humanität mancher Entscheidungsträger Zweifel aufwerfen: Die Behörden in Schwaben wollen in wenigen Tagen einen Amazon-Mitarbeiter nach Iran abschieben - obwohl Regimekritiker in der islamischen Autokratie in großer Gefahr leben. Festnahmen, Verhöre und willkürliche Haftstrafen sind dem Auswärtigen Amt zufolge an der Tagesordnung.

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Abschiebehaft
:Amazon-Mitarbeiter aus Bayern soll nach Iran abgeschoben werden

Trotz der kritischen Sicherheitslage soll ein 34-jähriger Lagerarbeiter nach Teheran ausgewiesen werden. Das Bundesinnenministerium distanziert sich, Kritiker sprechen von einem Skandal.

SZ PlusVon Thomas Balbierer

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