
Kino:Buschi will mehr
In Thomas Stubers Film „Der Frosch und das Wasser“ schließt sich ein junger Mann mit Downsyndrom einer japanischen Reisegruppe an. Das Ergebnis ist ein wunderbar kitschfreies Roadmovie.
(freie Mitarbeit)

In Thomas Stubers Film „Der Frosch und das Wasser“ schließt sich ein junger Mann mit Downsyndrom einer japanischen Reisegruppe an. Das Ergebnis ist ein wunderbar kitschfreies Roadmovie.

Leif Randt schrieb mit „Allegro Pastell“ einen Roman für die Instagram-Generation – über die Liebe und vorauseilende Wehmut. Anna Roller hat nun angemessen indie-romantische Bilder für diese Geschichte gefunden.

In Bradley Coopers „Is This Thing On?“ versucht ein Mann, seine Ehe- und Lebenskrise auf der Bühne zu therapieren – seine Frau bleibt leider nur der Sidekick.

Wenn berühmte Schauspielerinnen Regie führen, ist das immer ein Risiko: Eigentlich können sie es nur falsch machen. Hat sich das Wagnis für Kristen Stewart mit „The Chronology of Water“ gelohnt?

In „Die Ältern“ spielt Sebastian Bezzel einen Vater, der nach dem Auszug der Kinder in die Midlife-Crisis gerät. Leider hat Sönke Wortmanns neue Komödie nur Altherrenwitze für ihn im Angebot.

Kultregisseur Park Chan-wook erzählt in seiner Tragikomödie „No Other Choice“ von einem Mann, dem Job, Familie und Lebensfreude abhandenkommen. Die Lösung seiner Probleme wird blutrünstig – und sehr lustig.

„28 Years Later: The Bone Temple“ unternimmt philosophische Exkursionen in menschliche Grenzbereiche. Mitleid gibt es hier auch für Monster.

Franz Kafka tollt nackt über eine Wiese, eine Atombombe fliegt und Revolutionäre bomben Zäune weg: die Lieblingsmomente der SZ-Kinokritiker 2025.

„Good Bye, Lenin!“-Regisseur Wolfgang Becker wusste, dass er sterben würde. „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ ist sein Vermächtnisfilm – so schelmisch und warmherzig, wie er selbst immer war.

Woody Allen wird 90 und plant seinen nächsten Film, diesmal in Madrid. Nach einigen merkwürdigen Auftritten in jüngster Zeit nimmt er hoffentlich einen PR-Berater mit. Ein seufzender Geburtstagsgruß.

Der Horror-Regisseur Osgood Perkins schafft es wie kaum ein anderer, Grauen zu evozieren. In „Keeper“ wird eine gemütliche Waldhütte zur Falle für eine junge Frau.

Der hervorragende Netflix-Film „Train Dreams“ erzählt von einem Holzfäller, der Frau und Kind verloren hat. Findet er seinen Platz im Leben?

Top-Managerin gegen Verschwörungsideologen: Emma Stone und Jesse Plemons liefern sich in der Komödie „Bugonia“ einen skurrilen Machtkampf und bringen die Zuschauer in ein Dilemma.

In„Ballad of a Small Player“ vom deutschen Oscar-Preisträger Edward Berger gibt Colin Farrell als verzweifelter Spieler alles. Dabei schaut man gerne zu.

In der Komödie „Zweigstelle“ gibt es ein Leben nach dem Tod erst, wenn man die bürokratischen Mühlen des Jenseits durchlaufen hat. Eine schwarze Satire mit viel bayerischem Humor.

Hinter dem Bau der Münchner Kathedrale soll ein diabolischer Pakt stecken, sichtbar in einem Fußabdruck. Was ist dran?

Eine junge Frau hat Scheibenkäse vor dem Gesicht und Sex mit Ed Sheeran: „How to be Normal“ erzählt auf erfrischende Weise von psychischen Erkrankungen.

Ihre Porträts waren nie für die Öffentlichkeit bestimmt. Und doch spielen die sogenannten „China Girls“ eine wichtige Rolle in der Filmgeschichte.