
Eva & Adele:Die Kunst weiterzuleben
34 Jahre und vierzig Tage lang waren Eva & Adele ein berühmtes lebendes Kunstwerk – und ein Liebespaar. Nach Evas Tod bleibt Adele nun allein zurück. Was wird jetzt aus ihr?


34 Jahre und vierzig Tage lang waren Eva & Adele ein berühmtes lebendes Kunstwerk – und ein Liebespaar. Nach Evas Tod bleibt Adele nun allein zurück. Was wird jetzt aus ihr?

Die US-Publizistin Donna Haraway wurde mit Büchern über die Beziehung von Mensch und Maschine bekannt. Ein Interview über KI, ihre Ehe mit einem schwulen Mann und warum sie bei Schwangerschaftsabbrüchen vom Töten spricht.

Im »Palazzo Zimara« in Apulien lässt sich herrschaftlich Mittagsschlaf halten, um anschließend ausgeschlafen die barocke Stadt Lecce zu entdecken.

Wenige Tage nach der Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof fällt unserer Autorin am Gleis der Tat eine Mädchenclique auf, die Händchen hält. Täte uns diese Geste nicht allen öfter gut?

Unsere Autorin liebte als Kind das Reiten. Nun will auch ihre Tochter es lernen. Doch nach all den Tierquälereien im Pferdesport fragt sie sich: Kann man Pferde lieben und trotzdem reiten?

Wenn Wind und Regen auf Föhr gegen die Fenster peitschen, kann man im »Upstalsboom« den Blick ins Watt genießen - vom Bett aus. Im einzig großen Hotel der Insel sind auch Kinder sehr willkommen.

Wer heiratet und an Kinder oder eine Immobilie denkt, braucht Sicherheit. Geht das nur mit einem Ehevertrag? Die Notarin Laura Adamietz erklärt, ob und für wen er sinnvoll ist – und wann sie es »wirklich fies« findet, jemanden nicht zu heiraten.

Die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie wurde mit ihren Büchern zu einem Star des Feminismus – nach zwölf Jahren und drei Kindern erscheint nun ihr neues Werk »Dream Count«. Ein Gespräch über Mutterschaft, Scham – und die männliche Machtübernahme in den USA.

Elektropop, Second-Hand-Funde und Auslegeware mit Penis- und Vulvamotiven: Im »Hotel Grand Amour« ist man mittendrin und verliebt sich nicht nur in das Nachtleben der Stadt.

Der Künstler Wolfgang Tillmans bespielt die wichtigsten Museen der Welt, nebenbei kämpft er für die Demokratie. Für das SZ-Magazin hat er die diesjährige »Edition 46« gestaltet. Ein Gespräch über Schaffenskrisen und die Freiheiten, die es zu verteidigen gilt.

Die Grafikerin Irma Boom gilt als »Königin der Bücher«. Ihre Bildbände für Chanel, Renault oder das Guggenheim-Museum in New York werden für mehrere tausend Euro gehandelt. Was sie neben ihrer Kreativität so erfolgreich macht ist vor allem eines: Kompromisslosigkeit.

Hanna Schygulla ist eine Ikone des europäischen Kinos. An einem heißen Sommertag in Paris stand sie für das SZ-Magazin vor der Kamera des Fotografen Juergen Teller. Und belohnte ihr Publikum mit einem besonderen Moment.

Sie sorgte für Frieden nach dem Krieg, wurde zur 70-Stunden-Malocherin, dann zum Inbegriff der Ungleichheit: die Hausfrau. Historikerin Hedwig Richter über die prägendste Figur unserer Gesellschaft und die Frage, warum sie vor einem Comeback stehen könnte.

Kein Tempolimit, viel zu wenig Klimaschutz und ein ewig zaudernder Kanzler: In Deutschland regiert ängstliche Zumutungslosigkeit – und die Probleme werden an die Kinder vererbt. Dabei wäre gerade jetzt das Gegenteil möglich.

Der Künstler im Interview ohne Worte über seinen Hund, die Angst vor dem Sterben und darüber, wie ernst man sein muss, um witzige Kunst zu machen.

Welche Sätze bewundern Menschen, deren Bücher selbst bewundert werden? Paul Maar, Rachel Cusk, Jonathan Franzen und andere berühmte Schriftstellerinnen und Schriftsteller über ihre Lieblingsformulierungen der Weltliteratur.

Wenn Jungen mit Baggern spielen, stört das Väter nicht. Wenn Mädchen mit Puppen spielen, stört das manche Mütter umso mehr. Warum? Wer das Puppenspiel der Tochter verachtet, verachtet in gewisser Weise auch sich selbst als Mutter, findet unsere Autorin.

Naftali Fürst hat als Kind das KZ Buchenwald überlebt. Nie wieder wollte er einen Fuß nach Deutschland setzen – doch nun fühlt er sich in der Pflicht: um mit seiner Geschichte dem Rechtsruck und wachsenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Über eine so schmerzvolle wie heilende Reise in die Vergangenheit.