
Pop:„Bitte, lass mich bei dir bleiben“
Das Debütalbum der Indierockband „Westside Cowboy“ ist faszinierend fatalistisch. Es erzählt von der Krise – und der Angst, ganz allein damit zurückzubleiben.
(Praktikum)

Das Debütalbum der Indierockband „Westside Cowboy“ ist faszinierend fatalistisch. Es erzählt von der Krise – und der Angst, ganz allein damit zurückzubleiben.

Eine Dystopie voll von Dürre, Brandstiftung und Einsamkeit: Kelela besingt den Untergang – und die Resilienz, die trotzdem Hoffnung spendet.

Auf „Lotus“ verarbeitete Little Simz eine Persönlichkeitskrise – gefangen in Zweifeln und Gedankenspiralen, verunsichert, einsam. Jetzt ist die Rapperin zurück. Mit einer EP und einer Kampfansage.

Ikkimel, die wohl expliziteste Vertreterin des beliebten Genres „Fotzenrap“, hat ein neues Album. Es ist ein bisschen radikal, ein bisschen wichtig – und leider sehr überraschungsarm.

Musik wie schlecht geölte Kettensägen und Presslufthämmer, die einem von innen den Schädel planieren: „Wor$t Girl in America“, das furiose Album von Sängerin Slayyyter, ist ein Pop-Ereignis.

Mitski beschäftigt sich auf ihrem neuesten Album „Nothing Is About To Happen To Me“ mit einer Persönlichkeitskrise. Und erzählt auch sonst ganz wunderbar von der erbärmlichen Realität.

In der Kölner Regionalzeitung werden 30 Stellen abgebaut. Kritik an der Entscheidung kommt von Journalistenverbänden – und dem Oberbürgermeister der Stadt.

Neuer Negativrekord: Der Deutsche Presserat beanstandete 2025 besonders häufig die Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht. Viele Beschwerden betrafen die Nahost-Berichterstattung.

Man könnte sich für diese Summe eine Villa in Grünwald kaufen – AJ Scaramucci, Sohn des Zehn-Tage-Trump-Sprechers Anthony Scaramucci, entschied sich für eine Pokémonkarte an einer Goldkette. Glücklicher Verkäufer ist der US-Influencer Logan Paul.

Dem kanadischen Mathematiker Dan Snaith alias „Daphni“ ist mit „Butterfly“ ein ganz wunderbares Album gelungen – gerade weil darauf an vielen Stellen Welten aufeinanderkrachen.

Feucht-glitschiges Überwältigungskino, Klassenkampf auf Koreanisch und die schwarzen Sphären des kommunistischen Kosmos: Neun Tipps für ein aufregendes Wochenende.

Nach Bruce Springsteen, „Pink Floyd“ und „Queen“ hat nun auch Britney Spears die Rechte an ihrer Musik verkauft. Details zum Deal sind noch nicht bekannt, als sicher gilt aber: Viel Geld wird fließen.

Die Serie „Requiem for Selina“ erzählt vom Aufstieg und Fall der ersten norwegischen Influencerin in den Nullerjahren. Ist der Schönheitswahn noch zu stoppen?

Auf „My Ghosts Go Ghost“ verarbeitet das experimentelle Hip-Hop-Duo „By Storm“ seine Trauer um ein totes Bandmitglied. Das klingt nach Apokalypse – und schafft Hoffnung.

Zwei Eishockeystars verlieben sich, Bridgerton erzählt die Geschichte von Aschenputtel, und Marie Luise Kaschnitz dient als Ankerpunkt in schwierigen Zeiten. Neun Tipps für ein mitreißendes Wochenende.

Zwei Eishockeystars verlieben sich, Bridgerton erzählt die Geschichte von Aschenputtel, und Marie Luise Kaschnitz dient als Ankerpunkt in schwierigen Zeiten. Neun Tipps für ein mitreißendes Wochenende.

Eine schreckliche Tonaufnahme live aus dem Gazakrieg, ein Drama, das ganze Kinosäle zum Heulen bringt und ein göttlich-teuflischer Roman über den Versuch, poetisch zu leben. Neun Kulturtipps für ein bewegtes Wochenende.

Eine Serie, über den stressigen Krankenhausalltag, eine Diskussion um politische Korrektheit zwischen Würstchen und Koteletts und eine akustische Ehrung des Hörspiel-Meisters Klaus Schöning. Neun Kulturtipps für ein abwechslungsreiches Wochenende.