Zum SZ-Autorenverzeichnis
Portrait  Klaus Ott

Klaus Ott

  • E-Mail an Klaus Ott schreiben
Klaus Ott recherchiert und schreibt seit 1984 für die Süddeutsche Zeitung, deren Redaktion er bis Juli 2025 angehört hat. Seitdem ist er in Rente, aber nicht im Ruhestand, und arbeitet jetzt wieder wie schon in jungen Jahren freiberuflich für die SZ und viele weitere Medien. Als Redakteur hat er vor allem im Ressort Investigative Recherche über viele Skandale in Politik und Wirtschaft berichtet, die mit intensiven Recherchen verbunden waren. Daneben hat Ott sich in der SZ zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen darum gekümmert, Schulklassen, Azubis, Unigruppen usw. zu erzählen, wie und nach welchen Standards die Süddeutsche Zeitung arbeitet – als kleiner Beitrag zur Medienbildung, die immer wichtiger wird. Auf diesem Gebiet ist Ott jetzt beim Netzwerk "Journalismus macht Schule" aktiv. Wichtig ist es ihm auch, seine Rechercheerfahrungen an der Deutschen Journalistenschule und anderen Ausbildungsstätten sowie beim Netzwerk Recherche weiterzugeben. Seine Maxime: Recherche muss ergebnisoffen sein, hart und fair zugleich.

Neueste Artikel

  • Finanzierung des öffentlichen Verkehrs
    :Sparzwang bedroht den Bahnknoten München

    Eigentlich muss der Regionalverkehr um die Landeshauptstadt ausgebaut werden. Doch die Bahn steckt im Kostendilemma: Sollen die Züge zumindest pünktlicher fahren, bietet sich eine höchst unpopuläre Lösung an.

    SZ PlusVon Martin Mühlfenzl und Klaus Ott
  • Vorstoß der Rathauskoalition
    :München will Steueroasen im Umland trockenlegen

    Andere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen gehen hart gegen mutmaßliche Briefkastenfirmen vor. Doch in Bayern tut sich in dieser Frage bislang wenig. Jetzt soll Münchens Oberbürgermeister Krause Druck machen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Verdacht auf Firmensitze nur zum Schein
    :Die Vertreibung aus dem Steuerparadies vor den Toren Münchens

    Grünwald und andere Kommunen locken Tausende Unternehmen mit günstigen Abgaben. Eine Anklage in Nordrhein-Westfalen und neue Ermittlungen bringen den Nobelvorort nun in Bedrängnis.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • ExklusivZum Jahrestag des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen
    :Eisenbahner sollen schonungslos über Missstände reden

    Die Deutsche Bahn will mit einer anonymen Umfrage unter 14 000 Beschäftigten mögliche Sicherheitsmängel aufspüren. Die Aktion soll dazu beitragen, das Staatsunternehmen aus der Krise zu führen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • ExklusivAnklage zugelassen
    :Steueroase mitten im Wald: Geschäftsleute müssen vor Gericht

    Vom Stadl im Ebersberger Forst ins Gefängnis – dieser Gang könnte sechs Angeklagten aus dem Konzern der Hypovereinsbank bevorstehen. Sie sollen ihrem Arbeitgeber illegal Gewerbesteuern in Millionenhöhe erspart haben. Die Umstände wirken grotesk.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • MeinungMissstände bei der Bahn
    :Es braucht radikale Offenheit – auch von Bayerns Staatsregierung

    SZ PlusKommentar von Klaus Ott
  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Kein Geld, kein Bagger, kein Plan: Wie die Deutsche Bahn versagt hat

    Die Eisenbahner vor Ort wurden mit tonnenschweren, von „Betonkrebs“ zerfressenen Schwellen allein gelassen, es fehlte am Nötigsten. Was das bedeutet, hat die Eisenbahngesellschaft erläutert - hinter verschlossenen Türen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • ExklusivNach Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen
    :Bahn plant Millionenklage gegen Ex-Manager

    Die einstigen Führungskräfte sollen Hinweisen auf serienweise marode Betonschwellen nicht konsequent nachgegangen sein. Das gilt als Signal, dass die heutige Konzernspitze aufräumen will.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Staatsanwaltschaft legt Revision gegen Urteil ein

    Den Freispruch für den Fahrdienstleiter akzeptieren die Staatsanwälte – die Opferanwälte können noch in Revision gehen. Den Freispruch für den Anlagenverantwortlichen hingegen soll der Bundesgerichtshof prüfen.

    Von Klaus Ott
  • MeinungUrteil im Prozess um Zugunglück
    :Der Zustand der Bahn ist ein Armutszeugnis für das Land

    SZ PlusKommentar von Klaus Ott
  • Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen
    :Freisprüche für zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn

    Fünf Menschen kamen bei dem schweren Zugunglück ums Leben - marode Betonschwellen waren die Ursache. Zwei Bahnmitarbeiter standen seit Oktober vor Gericht  und sind freigesprochen worden.

    Von Klaus Ott
  • Unglück in Garmisch-Partenkirchen
    :Missstände bei der Bahn hören nicht auf

    In der Beschwerde eines Strecken-Verantwortlichen ist von Überlastung, Druck auf die Beschäftigten und Risiken für die Sicherheit die Rede. Die Deutsche Bahn will das ändern, sagt aber, ein „echter kultureller Wandel“ im Unternehmen sei nicht „per Knopfdruck“ zu erreichen.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Prozess zum Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen
    :„Wiederholtes und systematisches Versagen“ bei der Instandhaltung

    Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen den damaligen Verantwortlichen für die Bahnanlagen, beim mitangeklagten Fahrdienstleiter sieht sie ein „Augenblicksversagen“. Die Verteidigung beruft sich auf die entlastende Gutachter-Aussage.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • ExklusivAufruhr in Betriebszentrale
    :Heftiger Zoff bei der Deutschen Bahn in München

    Was ausgerechnet ein Qualitäts-Referent vertraulich über Kollegen notiert hat, entbehrt aus Sicht des Betriebsrats „jeglichen Anstands“. Die Betriebsleitung verurteilt den Vorfall; da gebe es „nichts zu beschönigen“. Und der Referent bereut.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Prozess zum Garmischer Zugunglück
    :Wird die Schwelle 18 einem der beiden Angeklagten zum Verhängnis?

    Zwei Gutachter belasten mit ihren Aussagen den damaligen Anlagenverantwortlichen. Dieser hatte Bauarbeiten verschoben und für die Zwischenzeit keine Langsamfahrstelle angeordnet. Ein weiterer Gutachter hatte ihn allerdings entlastet.

    Von Klaus Ott
  • Prozess um Zugunglück bei Garmisch
    :Schwellen-Experte entlastet die angeklagten Eisenbahner

    Was ein Professor für Verkehrswegebau vor Gericht über „Betonkrebs“ aussagt, widerspricht der Anklage. Welche Folgen das hat, wird sich bald zeigen – am Montag wird das Urteil erwartet.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Prozess um Zugunglück von Garmisch
    :Richter äußert sich verärgert über die Bahn

    Ein Treffen einer Bahn-Anwältin mit zwei Beschäftigten des Staatsunternehmens führt zu einem ungewöhnlichen Nachspiel bei Gericht. Ein Kollege der Anwältin zeigt sich anschließend „einigermaßen irritiert“ vom Richter. Nicht die erste derartige Kritik.

    SZ PlusVon Klaus Ott
  • Drastische Prognose aus der CSU
    :„Man braucht eine Generation“ für Sanierung der Bahn in Bayern

    30 Jahre wird es dauern, bis das marode Schienennetz saniert ist. Mindestens. Und dabei sollte bis zu einem Viertel weniger Verkehr über die Schienen rollen. Keine guten Aussichten für Bahnfahrer.

    SZ PlusVon Klaus Ott