
Literatur:Die Bücher des Herbstes
Energische Frauen, psychologische Tiefenbohrungen und ein Liebesbrief an Europa: Zehn Bücher, mit denen man es sich gemütlich machen kann.

Energische Frauen, psychologische Tiefenbohrungen und ein Liebesbrief an Europa: Zehn Bücher, mit denen man es sich gemütlich machen kann.

Das Land Sachsen-Anhalt wirbt für sich mit dem Slogan #moderndenken. Die AfD dort will lieber #deutschdenken. Aber gibt es das überhaupt? Und wenn ja: Wie sieht es aus? Ein Glossar.

Die deutsche Soziologie debattiert gerade hart mit sich selbst, ob sie einen Linksdrall hat. Der Riss geht aber viel tiefer – wie der Fall und schließlich der Tod des britischen Starsoziologen Jason Arday zeigt.

Dieter Hallervorden macht in Sachsen-Anhalt Wahlkampf für die CDU – und singt ein Lied gegen Friedrich Merz. Ein Beispiel gelebter Kunstfreiheit?

Ob unter dem Hitzedom, wenn ein Gewitter niedergeht oder in einer sternklaren Nacht: Am besten verbringt man den Sommer mit einem Buch. Oder mehreren! Empfehlungen aus der SZ-Redaktion für die heißeste Lesezeit des Jahres.

Der Glutkern des amerikanischen Nationalgefühls, fortschreitende Gottverlassenheit – und Paranoia als Politik: 15 Bücher zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten, die einen dieses Land besser verstehen lassen.

Der amerikanische Comedy-Superstar Louis C.K. ist nach seinem Missbrauchsskandal vor neun Jahren mit dem einstündigen Special „Ridiculous“ auf Netflix zurück. Was könnte Dieter Nuhr daraus lernen?

Die Sozialphilosophen Rainer Forst und Axel Honneth waren Schüler von Jürgen Habermas, der an diesem Freitag in der Frankfurter Paulskirche verabschiedet wird. Ein Gespräch über die kleinen Spleens und das große intellektuelle Erbe ihres Lehrers.

Ulf Poschardts „Bückbürgertum“ ist ein interessantes und originelles Buch, dem man viele Leser wünscht. Selbstkritische, nicht schadenfreudige.

Björn Höcke spielt gerade in prominenten Podcasts stundenlang den rechten Märchenonkel. Ohne kritische Fragen. Sieht so das neue Gespräch der Gesellschaft aus?

Ulf Poschardt tritt als „Welt“-Herausgeber zurück, wird nun „freiester Mitarbeiter“ des Axel-Springer-Verlags – und steigt mit Ausrüstung für nur 438 Euro in den „Instagram-Schützengraben“.

Mit dem Deutschen Sachbuchpreis wird alljährlich das herausragende deutschsprachige Sachbuch prämiert. Diese acht Titel stehen auf der Shortlist.

Was die gegenwärtige Weltlage mit Platon und dem „Du darfst“-Zwiebelhackbraten zu tun hat: Ein Gespräch mit dem Philosophen Peter Sloterdijk, das zu einem erstaunlich hoffnungsvollen Bekenntnis führt.

Der Fall Fernandes zeigt, dass es zwischen den Geschlechtern noch immer ein strukturelles Problem gibt – ganz egal, wie feministisch sich manche Männer auch geben. Wie kann aus bloßen Bekenntnissen echte Veränderung erwachsen?

Jürgen Habermas’ Rang als öffentlicher Intellektueller war überragend. Wer folgt ihm? Die gute Nachricht ist: An klugen und wortmächtigen Denkerinnen und Denkern besteht auch nach seinem Tod kein Mangel.

Der „zwanglose Zwang des besseren Arguments“, ein „Bewusstsein von dem, was fehlt“, „Strukturwandel der Öffentlichkeit“: eine Werkschau des großen Philosophen.

Großartige Debüts, ein bisschen Sex und die Formel für ein besseres Leben: Lese-Empfehlungen für die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Wofür steht die Digitalwährung Bitcoin nun: für Freiheit oder doch bloß noch mehr Ungleichheit? Mit dem Wirtschaftssoziologen Aaron Sahr nimmt sich endlich ein neutraler Beobachter des Themas an. Sein Buch sollten alle lesen, denen ihr Geld nicht egal ist.