Zum SZ-Autorenverzeichnis
Portrait Prof. Dr. Heribert Prantl

Prof. Dr. Heribert Prantl

(freie Mitarbeit)

  • E-Mail an Heribert Prantl schreiben
Prof. Dr. Heribert Prantl, geb. 1953 in Nittenau/Oberpfalz, war 25 Jahre lang Leiter des Ressorts Innenpolitik der SZ, sodann Leiter des neugegründeten Ressorts Meinung. Acht Jahre lang war er Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Seit seinem altersbedingten Ausscheiden aus diesen Ämtern zum 1. März 2019 ist er Kolumnist und Autor der SZ. Er lehrt als Honorarprofessor für Rechtswissenschaft an der Universität Bielefeld. Prantl hat Recht, Geschichte und Philosophie studiert, parallel dazu eine journalistische Ausbildung gemacht und im Urheber- und Wettbewerbsrecht promoviert. Bevor er 1988 als rechtspolitischer Redakteur zur SZ ging, war er sechs Jahren lang erst Richter, dann Staatsanwalt in Bayern. Er liebt die Musik seines oberpfälzischen Landsmanns Christoph Willibald Gluck. Wenn er die hört, legt er Romane, Geschichtsbücher, die "Reine Rechtslehre" und sogar die Süddeutsche Zeitung beiseite. Heribert Prantl hat zahlreiche politische Bücher geschrieben, für das erste Buch "Deutschland, leicht entflammbar" erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen u.a. der Wissenschaftspreis der Universität Regensburg und des Hauses Thurn und Taxis, der Kurt-Tucholsky-Preis, der Rhetorik-Preis der Universität Tübingen, der Hildegard-Hamm-Brücher-Preis, der Siebenpfeiffer-Preis, der Roman-Herzog-Preis, der Wilhelm-Hoegner-Preis und der Brüder-Grimm-Preis der Universität Marburg. Für seine Leitartikel zu den großen christlichen Feiertagen verlieh ihm der Fachbereich Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg den Dr. h. c. der Theologie. Jüngste Buchveröffentlichungen: "Im Namen der Menschlichkeit. Rettet die Flüchtlinge" (2015); "Trotz alledem. Europa muss man einfach lieben" (2016); "Gebrauchsanweisung für Populisten" (2017); "Vom großen und kleinen Widerstand" (2018).

Neueste Artikel

  • SZ PlusMeinungGeschichte
    :Die Revolution wurde vor 500 Jahren im Südharz geboren

    1524 hielt der kämpferische junge Pastor Thomas Müntzer seine „Fürstenpredigt“. Ein Jahr später waren er und 6000 seiner Anhänger tot.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Verteidigung ist überall

    Wie das Bundesverfassungsgericht vor dreißig Jahren mit seinem Urteil zu Auslandseinsätzen deutscher Soldaten die Politik und die Bundeswehr verändert hat.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungGesellschaft
    :Apokalypse how

    Wilfried Hiller hat eine Endzeit-Oper komponiert. Nicht, um Angst zu machen. Sondern, um dagegen anzutreten.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Nach meinem Tod

    Bei der Organspende geht es um Solidarität und Nächstenliebe. Es geht aber auch um die letzten Dinge, um die Fundamentalfragen des Menschseins. Wem gehört der Mensch? Ein neuer Antrag im Bundestag fordert dazu auf, diese Fragen neu zu beantworten.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungMigration
    :Das Gerede von Pull und Push verdeckt nur die Panik

    Einwanderungspolitik in Zeiten des radikalen Populismus: Nicht einmal ein Topflappen zum Anfassen der heißen Eisen fällt der Regierung ein. Dabei gäbe es eine Lösung.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Die DDR verschwand spurlos. Wirklich?

    Ja, es war so. Aber die Spuren des Verschwindens sind heute AfD-blau. Und die deutsche Einheit ist noch lange nicht „vollendet“.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungDeutschland
    :Eigentum verpflichtet! Erst recht, wenn es unverdientes Vermögen ist

    Warum eine Millionenerbin ihr Geld verschenkt hat – und warum Superreichtum besteuert werden muss. Ein Appell zur Reform der Erbschaftsteuer.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Der Traum vom Haus Europa: Aus und vorbei?

    Putin bedroht die EU von außen, von innen drohen die neuen alten Nationalisten. Braucht der Kontinent in bitterer Zeit nicht auch Visionen? Fragen zum Ukraine-Krieg und Gedanken nach der Europawahl.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungDemografischer Wandel
    :Nennt sie nicht Boomer. Nennt sie Generation Gold

    Europa wird zum Kontinent der Alten. Daran ist auch viel Gutes – wenn man es nur sehen will.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Es gärt in Europa – wird es Wein oder Essig?

    Die Gewaltenteilung in der EU hinkt gewaltig. Und quer durch die Mitgliedstaaten macht eine nationalistische Front Stimmung gegen dieses Einigungsprojekt. Gedanken zur Europawahl und zur Zukunft des Kontinents.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungFriedenspolitik
    :Die Grünen sind streitunfähig geworden

    Parteien wandeln sich, das gehört dazu. Doch bei den Grünen findet derzeit eine Entfremdung von sich selbst statt: Die Fahne der anderen Meinung wird nicht mehr hochgehalten; sie wird versteckt.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungGaza-Krieg
    :Wer sonst könnte denn das Töten stoppen

    Die Haftbefehlsanträge gegen Netanjahu und seinen Verteidigungsminister sind ein Akt der humanitären Intervention. Wir erleben eine Bewährungsprobe des Völkerrechts.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungReligion
    :Gottes Krieger

    Es steht der Katholikentag in Erfurt bevor: Ein Anlass, über Frieden nachzudenken und darüber, wie das Gewaltpotenzial der Religion gezähmt werden kann.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Wer als Erster schießt, der stirbt als Zweiter

    Die apokalyptischen Reiter sind heute atomar bewaffnet. Eine Pfingstgeschichte und ein Pfingstbild als Augenöffner im Krisenjahr 2024.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungAsylpolitik
    :Alles bewegt sich, nur Flüchtlinge bitte nicht

    EU-Asyl in Ruanda? Der Heilige Geist, der an den Pfingsttagen gefeiert wird, überwindet Grenzen. Der politische Geist, der in Europa immer mächtiger wird, grenzt aus und schottet ab.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungGrundgesetz
    :Ein Anschluss unter dieser Nummer

    Nachruf auf einen Grundgesetzartikel: Warum man zum 75. Verfassungsjubiläum an den alten Artikel 23 erinnern muss.

    Von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungDeutschland
    :Anleitung zur Friedenstüchtigkeit

    Das Grundgesetz ist "von dem Willen beseelt, dem Frieden der Welt zu dienen". Es ist keine pazifistische, aber eine kriegsfeindliche Verfassung.

    Kolumne von Heribert Prantl
  • SZ PlusMeinungPrantls Blick
    :Warum die Kirchen mit voller Kraft gegen die AfD sind, die Gewerkschaften aber nur mit halber

    Bei den Gewerkschaftern ist der Anteil derer, die rechtsaußen wählen, höher als im Schnitt der Bevölkerung. Das hat Folgen.

    Von Heribert Prantl