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Claudius Seidl

Freie Mitarbeit

hat von 1983 an fürs Feuilleton vor allem Filmkritiken geschrieben und war von 1996 bis 2001 dessen stellvertretender Chef. Dazwischen sechs Jahre beim „Spiegel“ und 24 Jahre bei der „Frankfurter Allgemeinen“ (die meisten Zeit als Feuilletonchef der FAS). Seit September 2025 wieder im Team der SZ.

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    In Berlin kocht ein Streit um eine Veranstaltung namens „Decolonizing Christmas“. Dabei haben wir doch längst gelernt, dass das Fest der Liebe sich sehr gut behaupten kann gegen jede historisch-kritische Frage.

    SZ PlusVon Claudius Seidl
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    :Was bringt diese Art der politischen Hygiene?

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    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Dokumentation
    :Robert, der Film

    Graues Wasser mit dunkelgrauem Himmel, traurige Bahnhöfe, von denen aus es ins traurige Berlin geht: Erbaulich ist der Film „Jetzt. Wohin.“ über Robert Habecks Wahlkampf nicht gerade. Beantwortet er wenigstens die wichtigste Frage?

    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Dokumentarfilm
    :Außerirdisch, unerklärlich – aber wahr

    Im Dokumentarfilm „Das Zeitalter der Enthüllungen“ warnt US-Außenminister Marco Rubio davor, das Wettrüsten um die Technik der Aliens zu verlieren. Alles klar in den USA?

    SZ PlusVon Claudius Seidl
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    :Kommt Kunst von Kohle?

    Warum Subventionen womöglich doch nicht das richtige Mittel sind, um die Kultur in der Hauptstadt auf Vordermann zu bringen.

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  • Umgang mit der AfD
    :Wer Lügner überführen will

    Warum schützt die Union sich und die AfD vor den Zumutungen der Wirklichkeit? Zeit, dass die Konservativen in diesem Land die Rechtsextremen in die Verantwortung nehmen.

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  • Georg-Büchner-Preis
    :Zwischen allen Fronten

    Die Akademie für Sprache und Dichtung verleiht ihre wichtigsten Preise an Ursula Krechel, Dan Diner und Ilma Rakusa, und ein Wochenende lang geht es um Wahrheit, Lüge und wie man der simplen Empörung widersteht.

    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Kulturfernsehen
    :Da war doch mal Debatte

    „Aspekte“, „Kulturzeit“ und „ttt“ wollen weg vom Dünkel, doch etwas Entscheidendes scheint verloren. Was gibt es zu feiern im deutschen Kulturfernsehen?

    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Literatur
    :Ist ein Leben ohne Gegner noch interessant?

    Der Kapitalismus ist abgeschafft, die Bösen sind verbannt: Sibylle Bergs neuer Roman „PNR: La Bella Vita“ ist ein Bericht aus einer Zukunft, in der Anarchie herrscht.

    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Filmromane
    :Die erste Bundespräsidentin

    Was, wenn Marlene Dietrich ein Staatsamt übernommen hätte oder man Greta Garbos Lieben miterleben könnte? Angela Steidele und das Trio Bude, Munk und Wieland versetzen sich mit ihren Romanen in die glamouröse Zeit des Kinos.

    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Friedrich Merz
    :Ich bin auch sensibel

    Seit Caren Miosga und Pinar Atalay ist es amtlich: Der neue Friedrich Merz neigt zu Nachdenklichkeit, Freundlichkeit – und er schämt sich nicht seiner Tränen. Warum das ein Angebot an uns alle sein könnte.

    SZ PlusVon Claudius Seidl
  • Antisemitismusvorwürfe
    :Debakel der Wurstigkeit

    Jan Böhmermann lädt den Rapper Chefket ein, der das Existenzrecht Israels leugnet. Und dann wieder aus. Ein seltsam instinktloser Störfall.

    Von Claudius Seidl
  • Ausstellung in Berlin
    :Jan Böhmermann hat alles im Griff

    Der Satiriker steigt heraus aus dem Fernsehen und gestaltet eine Ausstellung in Berlin: „Die Möglichkeit der Unvernunft“. Dass er die radikale Unvernunft nicht beherrscht, ist keine ganz schlechte Nachricht.

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  • USA
    :Das Genie des Dummseins

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    :Als das Fernsehen Luft bekam

    Kann man sich überhaupt noch vorstellen, wie leidenschaftlich TV-Macher einst um Relevanz und Erneuerung rangen?  Ein Band aus der Edition Text+Kritik feiert Günter Rohrbach und die legendäre Fernsehspiel-Redaktion des WDR.

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    :Amerika zuallerletzt

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