
Jugendliteratur:Am Ende der Milchschaumstraße
Nicht nur Liebeserklärungen an die Poesie, sondern auch sinnliche Leseförderung: Vier neue Bücher, die Kindern den Weg in die Lyrik weisen.
(freie Mitarbeit)

Nicht nur Liebeserklärungen an die Poesie, sondern auch sinnliche Leseförderung: Vier neue Bücher, die Kindern den Weg in die Lyrik weisen.

Mit diesen Büchern werden es die besten Sommerferien für Kinder mit Sinn für kleine Unterschiede und detektivische Aufgaben: 10 Tipps für Kleine und Mittelgroße.

Die Zahl der Zehn- bis 15-Jährigen, die Bücher kaufen oder geschenkt bekommen, ist dramatisch eingebrochen. Wie kann das sein? Und was muss jetzt getan werden? Ein Gespräch mit der Didaktik-Professorin und Lehrerausbilderin Sabine Anselm.

Ganz auf Augenhöhe mit der bildenden Kunst wirkt das Bilderbuch „Mit dem Sturm um die Wette rennen“, das Sydney Smith illustriert hat. Ein Glück, wenn Kinder so sehen lernen.

Das Bildungsministerium stellt bald die Förderung des Programms „Lesestart 1–2–3“ ein. Wie kommt man auf so eine Idee?

Ein Gespräch mit der Netflix-Drehbuchautorin, Psychotherapeutin und Schriftstellerin Eva Kranenburg über ihren Roman „Freunde“, Triggerwarnungen – und die Frage, was es wirklich heißt, junge Menschen als Leser ernst zu nehmen.

James Krüss war einer der erfolgreichsten Kinderbuchautoren der Nachkriegszeit. Zu seinem 100. Geburtstag erscheint ein bislang unveröffentlichter Text: „Die Haiteks“ ist eine Warnung vor blindem Fortschrittsglauben.

In „Das große Buch der Namen“ erklärt die Autorin Miro Poferl jungen Menschen heiter und kenntnisreich, wie sie zu ihren Nachnamen kommen.

Der kanadische Autor und Illustrator bekommt den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis. Berühmt machte ihn eine schräge Trilogie über einen Bären und einen verlorenen Hut.

Der Frauenprotest in der Berliner Rosenstraße 1943 war die größte Demonstration gegen das NS-Regime. Anja Tuckermann hat ein eindrucksvolles Kinderbuch daraus gemacht.

Für ganz Kleine, nicht mehr Kleine und richtig Große: Die schönsten Kinder- und Jugendbücher dieses Frühlings.

Können sich Kinder vorstellen, wie es für andere Kinder ist, zu fliehen? Sollen sie es überhaupt? Die Niederländerin Enne Koens macht ihnen mit ihrem Roman „Zuhause ist woanders“ auf die beste Art einen Vorschlag.

Erwachsene Leser lieben Ferdinand von Schirachs anekdotische Gedankenspiele über Schuld und Gerechtigkeit. In seinem Kinderbuch „Alexander“ erklärt er Kindern die Demokratie. Und missversteht sein Publikum gründlich.

Zwei junge Männer verlieben sich ineinander. Der eine hat muslimische Wurzeln, der andere ist Jude. Ist das Kitsch oder Utopie? „Mo & Moritz“, der neue Jugendroman der österreichischen Autorin Julya Rabinowich, ist jedenfalls: ein Wagnis.

Eine Serie, über den stressigen Krankenhausalltag, eine Diskussion um politische Korrektheit zwischen Würstchen und Koteletts und eine akustische Ehrung des Hörspiel-Meisters Klaus Schöning. Neun Kulturtipps für ein abwechslungsreiches Wochenende.

Der erigierte Penis eines Wals misst vier Meter, lernt man in „Das Liebesleben der Tiere“. Das deutsche Kinderbuch sorgte in US-amerikanischen Schulen für Streit. Und die Debatte um Bücherverbote geht in die nächste Runde.

In diesem Wahljahr steht für Deutschland viel auf dem Spiel. Der Journalist Hermann Vinke, der seit Jahrzehnten in Sachbüchern für junge Leute die NS-Vergangenheit erklärt, ruft jetzt in einer mitreißenden Streitschrift auf: „Entscheidet Euch!“.

Ein Dorf, ein Immobilienprojekt und dann taucht auch noch ein gefährliches Wesen auf: Die Zeichnerin und Autorin Agi Ofner erzählt von fünf jungen Leuten, deren Leben plötzlich politisch wird. Muss das bedeuten, dass sie sich zerstreiten?