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Portrait  Christine Dössel

Christine Dössel

Stammt aus Oberfranken und machte nach dem Abitur ein Volontariat beim Ring Nordbayerischer Tageszeitungen (RNT) in Bayreuth. Im Anschluss absolvierte sie die Kompaktklasse der Deutschen Journalistenschule in München, bevor sie an der LMU Politik, Philosophie und Theaterwissenschaft studierte. Schon während des Studiums begann sie, für die SZ Theaterkritiken zu schreiben. Seit 2007 ist sie Redakteurin im Feuilleton mit Schwerpunkt Theater. Sie ist Ko-Autorin eines Theaterlexikons, Verfasserin einer Biografie über Klaus Maria Brandauer und wirkt in Jurys wie dem Auswahlgremium für die Mülheimer Theatertage mit. Das Theater ist ihr Leid und ihre Leidenschaft. Ihr Lebensmotto entlehnt sie dem Stück "Zur schönen Aussicht" von Ödön von Horváth (eh einer der besten): "Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu."

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    Freizügigkeit, Lust, Ekstase: Das Musical „Cabaret“ ist im Münchner Residenztheater ein heißer Feger aus dem Babylon Berlin der Dreißiger – und beklemmend aktuell.

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    In Thomas Köcks Stück „KI essen Seele auf“ kommt die künstliche Intelligenz selbst zu Wort – als gefräßiges Datenmonster. Bei der Uraufführung in Stuttgart trumpfen drei furiose Cyber-Hexen auf.

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    Theater, sagte Claus Peymann, brauche er wie die Luft zum Atmen. Nun ist der große Regisseur und Intendant im Alter von 88 Jahren gestorben.

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    Carl Hegemann war quirlig, extrovertiert, seine anarchische Energie hat die Berliner Volksbühne entscheidend mitgeprägt. Nun ist der Dramaturg und Philosoph gestorben.

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