Mazda MX-5 (erste Generation: 1989-1998)

1989 gelang Mazda etwas, womit wohl niemand gerechnet hätte: die Renaissance des Roadsters. Der MX-5 war von Beginn an ein kleines Spaßmobil, das ganz in der Tradition der puristischen offenen Engländer von Austin Healey, Lotus oder MG stand. Nachgemacht hat das mittlerweile so ziemlich jeder Hersteller, das Zeug zum Klassiker hat aber bisher nur das Original, dessen erste Serie bereits in fünf Jahren ein Anrecht auf ein H-Kennzeichen hat.

Der Zweisitzer überzeugt durch Fahrspaß und Handling, wie es wohl nur ein Auto in diesen handlichen Dimensionen kann. Das hat unter anderem dazu geführt, dass er mit fast einer Millionen verkauften Exemplaren der meistverkaufte Roadster weltweit ist. Das drückt auch die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt: Gut erhaltene MX-5 gibt es bereits ab 2000 Euro.

Technisch gibt es bei dieser Reihe wenig auszusetzen: Motor und Getriebe sind zuverlässig, allerdings sollte dringend beim Rostschutz nachgeholfen werden. Besonders gefährdet sind die Radläufe, aber auch tragende Teile wie Schweller und Längsträger werden häufig vom Rost zerfressen.

Bild: obs 1. Januar 2015, 18:212015-01-01 18:21:26 © Süddeutsche.de/reek/harl