bedeckt München 14°

Zeitmaschinen (7): Austin Mini:Von der Genialität des Ur-Mini

Die Genialität des Mini brauchte ein paar Jahre, um in Schwung zu kommen, dann blieb sie quasi für immer: Nach ihm war die Welt der Kleinwagen eine andere, und quergedacht war nicht nur die Lage des Motors.

11 Bilder

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

1 / 11

Die Genialität des Mini brauchte ein paar Jahre, um in Schwung zu kommen, dann blieb sie quasi für immer: Nach ihm war die Welt der Kleinwagen eine andere, und quergedacht war nicht nur die Lage des Motors.

1959. Wir schreiben jenes Jahr, in dem dürre Zeiten die Techniker beflügelten, worauf sie den Kleinwagen neu erfanden: Seither sind nicht nur ganz kleine Autos nach dem Vorbild des Mini gefertigt, Frontantrieb und ...

"Zeitmaschinen: Legendäre Autos, die Geschichte machten" ist eine Kooperation von sueddeutsche.de und dem österreichischen Magazin Autorevue.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

2 / 11

... quer eingebauter Motor gehören quasi zur Grundausstattung für Autokonstrukteure.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

3 / 11

Später wurde der Mini zur Modellfamilie weiterentwickelt, die irgendwann von der Sparschiene ins Modische abbog und damit den Weg ebnete für den Mini der Neuzeit.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

4 / 11

Viel vom Nichts: Die ersten Modell trugen überhaupt nur das große Rundinstrument, Tankuhr und Öldruckkontrolle kamen später hinzu.

Dank Schiebefenster und direkt an die Türhaut geklebter Innenverkleidung war der Urmini innen der breiteste, und per Zug an einem Seil wurden die Türen geöffnet.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

5 / 11

Der Motor steht deutlich quer und der Kühler seitlich daneben, Merkmal aller damaligen Issigonis-Konstruktionen.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

6 / 11

Der Zugang nach hinten wird ebenso wenig verstopft wie der ...

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

7 / 11

... der Fond. Ein früher Mini scheint von innen langstreckentauglich, sogar die Rücksitze sind erwachsen.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

8 / 11

Was der Kofferraum nicht packt, verschwindet in den viele Ablagen innen, die zusammen das Ladevolumen glatt verdoppeln.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

9 / 11

Am Lenkrad gab's noch das Austin-Logo, Mini wurde erst 1969 zur eigenen Marke.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

10 / 11

Und der Weg ins Getriebe war lang und verwinkelt.

Zeitmaschinen Austin Mini

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

11 / 11

Daten und Fakten

Motor, Antrieb Vierzylinder-Reihenmotor (quer eingebaut), Block und Kopf Grauguss, seitliche Nockenwelle. 4-Gang-Getriebe (1. Gang unsynchronisiert), Frontantrieb. Hubraum 848 ccm, Leistung 25 kW (34 PS) bei 5500 U/min, Drehmoment 60 Nm bei 2900 U/min.

Fahrwerk Vorne Querlenker, hinten Längslenker. Gummifederung (von 1964 bis 1971 Hydrolastic-Federung), Teleskopstoßdämpfer. Zahnstangenlenkung. Trommelbremsen. Reifen 5.20-10 schlauchlos.

Karosserie Zweitüriger Kleinwagen mit 4 Plätzen, selbsttragende Karosserie mit vorderem & hinterem Hilfsrahmen. Leergewicht 620 kg, Zuladung 312 kg. Kofferraum 155 l. L/B/H 3060/1410/1350 mm, Radstand 2032 mm, Tankinhalt 25 l, Wendekreis 8,7 m.

Fahrleistungen Spitze 115 km/h, 0 bis 100 km/h in 34 sec., Verbrauch ca. 7 l/100 km (DIN).

"Zeitmaschinen: Legendäre Autos, die Geschichte machten" ist eine Kooperation von sueddeutsche.de und dem österreichischen Magazin Autorevue.

© sueddeutsche.de/Autorevue/gf
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema