Weltspiegel (24): Lexus HS 250h:Der schönere Prius

Wenn es weltweit eine Hybrid-Ikone gibt, dann ist es der Toyota Prius. Die schönere Version kommt von Lexus - sie bleibt uns aber vorenthalten.

Stefan Grundhoff

Die Redaktion von sueddeutsche.de sieht sich um - im "Weltspiegel": Welche Autos fahren die anderen? Wie reagieren andere Länder und Hersteller auf den Klimawandel und die Krise? Wer steigt auf alternativ angetriebene Fahrzeuge um?

Weltspiegel (24): Lexus HS 250h: Lexus HS 250h: eine Ecke kraftvoller und um einiges schöner als sein Konzernbruder Toyota Prius

Lexus HS 250h: eine Ecke kraftvoller und um einiges schöner als sein Konzernbruder Toyota Prius

(Foto: Foto: Pressinform)

In den USA will Hybridpionier Toyota nicht länger die konservativen Kunden und Fahrer einer Stufenheck-Limousine vernachlässigen. Im Herbst bringt Toyotas Luxusmarke Lexus daher den HS 250h auf den US-Markt. Auch vor dem Hintergrund, dass in den USA der Toyota Prius als Hybridmodell nur noch einer von vielen ist: Zunehmend machen sich Mittelklassemodelle wie der Ford Fusion als Hybrid einen Namen. Da will der Toyota-Konzern im volumenträchtigen Mittelfeld nicht allein auf ein Modell setzen. Eine ganze Ecke kraftvoller motorisiert als der Prius soll das Teil-Elektromobil mit den Dimensionen des europäischen Lexus IS neue Kundengruppen erschließen.

Die Unterschiede zwischen Prius und HS 250h sind dabei nicht nur optischer Natur: Bei der Motorisierung bietet der Lexus deutlich mehr als der auch in der dritten Generation sehr zurückhaltende Prius. Während das Elektromodul bei beiden Fahrzeugen nahezu identisch ist, arbeitet im Lexus HS 250h ein 2,4 Liter großer Vierzylinder. Statt der 99-Prius-PS leistet der immerhin 106 kW / 147 PS und ein maximales Drehmoment von 187 Nm - das macht letztlich eine Systemleistung von 187 PS, mit der der Fronttriebler deutlich flotter zu bewegen ist als der Toyota.

Wenn der Fahrer will, kann er am Armaturenbrett vorab wählen, ob der im Elektro-, Normal- oder Sportmodus unterwegs sein möchte. Im Elektromodus legt der HS 250h eine kurze Strecke von bis zu drei Kilometern allein mit elektrischer Energie und ohne Zuarbeit des Verbrenners zurück. Ansonsten gibt es das bekannte Vollhybrid-Szenario: Im langsamen Fahrbetrieb und beim Rückwärtsfahren geht es elektrisch dahin, bei mehr Tempo schaltet sich der Benzinmotor zu.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB