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Automobilindustrie:Mythos Wasserstoff

Vor der IAA

Stecken noch voller kleiner Probleme, wenn es um den ökologischen Sinn geht: Wasserstoffautos.

(Foto: dpa)

Batterie oder Brennstoffzellen im Auto? Es hält sich der Glaube, nachhaltig erzeugter "Überschussstrom" ließe sich so einfach als Wasserstoff speichern. Aktuelle Zahlen zeigen, wie weit der Weg in das neue Zeitalter ist.

Kommentar von Joachim Becker

Batterie oder Brennstoffzellen im Auto? In dieser Diskussion steckt reichlich Zündstoff, wie Leserreaktionen immer wieder zeigen. Im (Subventions-)Wettstreit der alternativen Antriebe fällt der Wasserstoffantrieb zurück, was für reichlich Unmut sorgt. Schließlich seien Brennstoffzellen viel umweltfreundlicher, weil sie weniger seltene Rohstoffe sowie Energie in der Herstellung benötigten, lautet eines der Hauptargumente. Außerdem gebe es den Wasserstoff nahezu umsonst. Als Abfallprodukt der Energiewende, weil sich (nächtlicher) Überschussstrom von Windrädern in der H₂-Form auch im industriellen Maßstab speichern lasse. In der gefühlten Energiebilanz liegt die Brennstoffzelle bei vielen vorn.

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