VW Polo Form und Karosserie

Der Polo ist jetzt so groß wie dermaleinst der Golf.

Von Andreas Schätzl

Trotz immer noch kompakter Außenabmessungen kennzeichnen den Neuen in jeder Beziehung gewachsene Dimensionen. Mit einer Länge von 3,897 Metern übertrifft der Polo das Vorgänger-Modell um 15,4 Zentimeter. Ähnliches gilt für die Höhe (plus 4,7 Zentimeter auf 1,465 Meter) und die Breite (plus 1,8 Zentimeter auf 1,650 Meter.

In der C-Säule des viertürigen Polos sitzt ein drittes Seitenfenster.

(Foto: Foto: VW)

Die zwei- und viertürigen Versionen wurden stilistisch stärker als bei der abgelösten Baureihe voneinander getrennt.

Eigenständiges Gesicht

Grundsätzlich orientiert sich der Polo in seiner Größenanmutung jetzt eher am Golf. Mit dem kleineren Lupo verbindet den Neuen stilistisch die Scheinwerferform. Diese Stilistik wurde allerdings weiter entwickelt.

Während sich in den Hauptscheinwerfern durchaus Parallelen erkennen lassen, entsteht durch die Konfiguration der unterschiedlich großen, klar gestalteten Leuchten ein Bild, das dem klassischen "Golf-Gesicht" folgt. Der Kühlergrill und das dort eingebundene verchromte VW-Logo entsprechen der aktuellen VW-Linie.

Die Heckpartie wurde betont steil gehalten. Die Kontur der Rückleuchten korrespondiert formal mit dem Umriss der Heckscheibe.

Seitenblicke

Seitlich ergeben sich im Vergleich beider Polo-Varianten deutliche Unterschiede. Den Zweitürer prägt ein Fensterband, das leicht ansteigende typische Coupé-Motive aufweist.

Der Viertürer trägt dagegen erstmals ein drittes Seitenfenster in der C-Säule. Anhand dieses Stilmittels betonten die Designer, stärker als beim Zweitürer die gewachsenen Dimensionen der neuen Baureihe.

Die Karosserie

Die Karosserie ist unter anderem aus hochfesten Stahlsorten gefertigt und soll laut Hersteller besonders verwindungssteif sein.

Der Polo wartet zudem mit weit öffnenden Türen und einer ebenfalls weit nach oben reichenden Heckklappe auf.