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VW Passat CC:Volkscoupé

Weltpremiere in Detroit: VW spielt Premium und hat den Passat, das Synonym für Biederkeit, in ein sehenswertes Coupé verwandelt.

Da wird der Passat auf seine alten Tage noch so richtig chic. Geht es um langweilige, bodenständige und alles andere als emotionale Autos, kommen einem schnell die verschiedenen Generationen des Passat in den Sinn. Der langjährige Mittelklassenprimus hat sich in erster Linie als Kilometerfresser, Familienmobil und Vertreterkutsche einen Namen gemacht. Jetzt kommt er als Coupé.

Eleganz aus Wolfsburg: der VW Passat CC.

(Foto: Foto: VW)

Nur das Kürzel CC ist unglücklich gewählt

Das klingt in etwa so ungewohnt wie "Käfer Kombi". Vielleicht heißt die 4,79 Meter lange viertürige Coupé-Limousine auch deswegen schlicht Passat CC. Die Bezeichnung für den eleganten Wolfsburger scheint trotzdem unglücklich gewählt, schließlich hat sich das Kürzel seit geraumer Zeit fest etabliert für Cabrio-Coupés wie den Peugeot 207 CC oder den Ford Focus CC. Doch was soll's: Auf die Optik kommt es schließlich an.

Die Ähnlichkeit zum normalen Passat sieht man dem CC von vorne und hinten auf den ersten Blick an. Er ist drei Zentimeter länger, 3,6 Zentimeter breiter und fünf Zentimeter niedriger ist als die Wolfsburger Familienkutsche. Ein Passat für all diejenigen, denen ein Passat eben zu langweilig ist.

Von der Seite wirkt die Karosserie wie hingegossen und das Auto trotz der Breite alles andere als protzig. Die Seitenscheiben in den rahmenlosen Türen bilden einen chromumrandeten Bogen. Oberhalb der Türgriffe verläuft eine seitliche Sicke, die mit den großen tropfenförmigen Rückleuchten abschließt. Zusammen mit der hohen Türlinie und den niedrigen Scheiben ergibt sich so eine gewisse Ähnlichkeit zum Mercedes CLS.

VW Passat CC

Wolfsburger Schönheit