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VW ID.4 GTX im Test:Kein Tesla-Jäger

Zugmaschine: Bei einem gebremsten Anhänger kann der VW ID.4 bis zu 1000 Kilogramm ankuppeln, was nicht allzu viel ist.

(Foto: VW)

Der VW ID.4 GTX soll als Topmodell für mehr Fahrspaß sorgen. Doch bei dem braven Familienauto reicht es nur zum kleinen Sportabzeichen.

Von Georg Kacher

VW rüstet den ID 4 mit einem zweiten Motor an der Vorderachse aus. Für mindestens 50 415 Euro steigt die Systemleistung auf 299 PS, während die Akku-Kapazität unverändert bei 77 kWh bleibt. Die Wolfsburger versprechen 482 Kilometer Normreichweite - wovon laut ADAC-Ecotest selbst bei der einmotorigen Version nur 385 Kilometer übrig bleiben. Bei Autobahntempo und im Winter sind es noch weniger. Der Verbrauch des GTX soll mit 18,2 kWh/100 km nur unwesentlich höher als bei der 204 PS-Variante sein. Dort hatte der ADAC aber bereits 22,8 kWh Testverbrauch auf 100 Kilometer gemessen. Dafür geht der Allradler deutlich besser. Nach 6,2 Sekunden ist die 100 km/h-Marke erreicht, die limitierte Höchstgeschwindigkeit klettert von 160 auf 180 km/h. Klingt gut, für eine ähnliche Summe bekommt man allerdings das Tesla Model 3 Long Range, das in einer ganz anderen Klasse spielt. Oder das noch spritzigere und deutlich schneller ladende Hyundai Ioniq 5-Topmodell samt Parkpaket.

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