Unter Ferdinand Piëch wäre das vermutlich nicht passiert. Bugatti war sein Lieblingskind in der VW-Familie, die während der Herrschaft des Patriarchen unter anderen um Lamborghini und Bentley erweitert wurde. Doch jetzt ist nach übereinstimmenden Quellen zumindest für Bugatti die Uhr abgelaufen. VW muss seine Ressourcen bündeln, um das ehrgeizige Investitionsprogramm mit den Schwerpunkten Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren zu stemmen. Um Bugatti loszuwerden, ohne dass dabei die Piëch-Seite des Eigner-Clans ihr Gesicht verliert, hat das VW-Management Porsche mit ins Boot geholt. Bugatti soll mit Hilfe von Porsche an die kroatische Technologie- und Sportwagenfirma Rimac gehen.
Sportwagen:VW will Bugatti verkaufen
Für manche ein Lebenstraum, für andere eine sinnlose Protzkarre: Bugatti zeigte auf dem Genfer Autosalon ein neues Modell.
(Foto: Rene Fluger/Imago)Die Marke soll kroatisch werden. Porsche spielt in dem Deal eine entscheidende Rolle.
Von Georg Kacher


