Virtueller Hubschrauber Ein Mittel gegen die Flugangst

Und da ist auch das verwegenste Ziel kein Problem: 24.000 Flughäfen in aller Welt sind auf den Rechnern gespeichert. Auf dem virtuellen Flug begleitet wird jeder Kapitän auf Zeit von erfahrenen Instruktoren, die die notwendigen Handgriffe erklären - und im Ernstfall auch eingreifen. Denn darauf legt Schleuter Wert: "Einen Crash gibt es bei uns garantiert nicht."

Hubschrauber in New York

Linienflüge per Hubschrauber

Und die Instruktoren auf dem rechten Sitz im Cockpit sind Profis. So gehört beispielsweise zur Münchner Crew ein altgedienter Flugkapitän mit heute 63 Jahren, der immerhin 24.000 Stunden in echten Cockpits saß und sich heute darüber freut, seine Erfahrungen an andere Piloten weitergeben zu können.

Dass die iPilot-Simulatoren kein Spielzeug sind, zeigt die Zusammensetzung der übrigen Kundschaft. So wird ein spezielles Programm für Menschen mit Flugangst angeboten. "Viele verstehen danach die Zusammenhänge besser, vor denen sie sich bis dahin gefürchtet hatten", lautet die Erfahrung bei iPilot.

Was vielfach gegen die Angst hilft, sind die Erklärung von Sicherheitsmechanismen im Cockpit oder aber der nachvollziehbare Beweis dafür, dass ein Flugzeug selbst dann nicht vom Himmel fällt, wenn eines der Triebwerke ausfallen sollte.

Aber auch ausgebildete Verkehrspiloten nutzen den Simulator, um sich beispielsweise auf vorgeschriebene Zwischenprüfungen der jeweiligen Airlines vorzubereiten. "Die bei uns absolvierten Flugstunden können zwar anders als bei den zertifizierten Simulatoren der Airlines nicht ins persönliche Logbuch eingetragen werden - aber so mancher Berufspilot ist hier schon schweißgebadet wieder rausgekommen", erzählt Schleuter.