Das Auto im Wandel der ZeitenIst es noch weit?

Lesezeit: 7 Min.

Vor der Aral-Zentrale in Bochum steht noch heute eine Tankstelle, aber sie sieht nicht mehr so schön aus wie in den Sechzigerjahren.
Vor der Aral-Zentrale in Bochum steht noch heute eine Tankstelle, aber sie sieht nicht mehr so schön aus wie in den Sechzigerjahren. Historisches Archiv BP/Aral

„Driving Home for Christmas“ – für das Heimfahren nehmen viele Menschen weite Wege in Kauf. Was sagt der kilometerreiche Lebensstil über unsere Gesellschaft aus? Ein paar Gedanken zu Autos, Tankstellen und der Rastlosigkeit in der Moderne.

Von Joachim Becker

Wenn alle nach Hause wollen, kommt niemand voran. Man kann sich darüber aufregen oder im Stau ein Liedchen trällern: „Es war kurz vor Weihnachten. Meine Frau hatte mich aus London abgeholt, mit ihrem kleinen Auto. Aber es war ein furchtbarer Verkehr in der Stadt“, erinnert sich Chris Rea: „Und da fing ich einfach an zu singen.“ So unsentimental entstand „Driving Home for Christmas“, einer der beliebtesten Kaufhaus-Hits in der kalten Jahreszeit. Passend zu den herzerwärmenden Klavier-Akkorden zeigen Musikvideos gerne weite Schneelandschaften: Santa Claus mit seinem Schlitten lässt grüßen. Vor lauter Rührung scheint kaum jemand auf den Schlagertext zu achten. Aber solche Trug- und Wunschbilder gehören ja zum Fest der Liebe dazu.

Zur SZ-Startseite

Feiertage
:Soll ich an Weihnachten nach Hause fahren?

In den vergangenen Jahren war unser Autor an Heiligabend öfter lieber allein oder in Clubs unterwegs. Warum Weihnachten nicht unbedingt der Familie gehört, er aber dieses Jahr wieder nach Hause fährt.

SZ PlusVon Max Fluder

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: