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Touren mit dem Motorrad:So fahren Gruppen richtig

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In der Gruppe fahren Biker am besten etwas versetzt, dann haben alle freie Sicht auf die Straße.

(Foto: dpa-tmn)

Planung muss sein: Allein oder mit Sozius sind Motorradausfahrten kein Problem. Doch Touren in der Gruppe benötigen einige Vorbereitung. Das beginnt bei der Fahrtechnik und endet bei der richtigen Ernährung. Die wichtigsten Tipps.

Seit Wochen sehnen sich vor allem Motorradfahrer nach gutem Wetter. Nun laden die Temperaturen endlich wieder zu einer Ausfahrt ein. Allerdings sollten Biker gemeinsame Touren nicht unterschätzen. Denn dazu sollten alle Teilnehmer gut vorbereitet sein. Im Folgenden erklären Experten, wie die Tour in der Gruppe stressfrei gelingt:

- Vor dem Start: Alle Teilnehmer einer Gruppenfahrt sollten wissen, wohin die Reise geht. "Am besten verständigen sie sich schon ein paar Tage im Vorfeld oder auch bei einem gemeinsamen Frühstück vor der Abfahrt über Route und Zwischenziele", rät Achim Kuschefski vom Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Perfekt vorbereitet ist der Tourguide, der die Truppe anführt. "Das sollte ein routinierter und entspannter Fahrer sein, der ein flüssiges Tempo vorgibt und die Strecke genau kennt."

- Die Route: Thomas Caasmann, Motorradexperte bei der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), warnt vor Gewalttouren. "Erfahrene Fahrer können in der Gruppe bei optimalem Wetter pro Tag um die 700 Kilometer Autobahn oder 400 Kilometer Landstraße bewältigen. Auf kleinen kurvenreichen Straßen sind 250 Kilometer das Maximum", nennt er Richtwerte. Bei Überlandtouren sollten Städte möglichst umfahren werden - so kann die Gruppe leichter zusammenbleiben.

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