Der neue BMW X1

Deutlich konservativer als Opel geht BMW die Sache beim neuen X1 an. Das ist verständlich, denn BMWs kleinstes SUV muss einen großen Erfolg fortführen. Mehr als 730 000 X1-Exemplare konnten die Münchner seit 2009 verkaufen. Wollen sie daran anknüpfen, bedarf es eines massentauglichen Designs. Die tiefgreifendste technische Neuerung ist die neue Plattform, die aus dem X1 nun standardmäßig einen Fronttriebler macht. Bei Bedarf wird er zum Allradler - allerdings nicht in jeder Motorvariante. Die anfangs angebotenen Vierzylinder-Benziner und -diesel leisten zwischen 150 und 231 PS, doch nur die leistungsstärkeren Motoren verteilen ihre Kraft auf alle Räder. Voraussichtlich im November folgen neue Einstiegsmodelle mit Dreizylinder-Triebwerken und Vorderradantrieb.

Bei der Innenraum-Variabilität legt der X1 deutlich zu. Die Rückbank ist um 13 Zentimeter in der Länge verschiebbar, der Kofferraum wächst um 70 auf 505 Liter. Wer besonders sperrige Gegenstände transportieren muss, freut sich über den klappbaren Beifahrersitz. Es gibt drei Ausstattungslinien (Basis, Sport und X-Line), doch die elektronischen Fahrhilfen wie der Stauassistent, die City-Notbremsfunktion, der Spurverlassenswarner oder das Head-Up-Display müssen meist extra gezahlt werden.

Bild: HBA 5. Juni 2015, 09:282015-06-05 09:28:04 © SZ.de/harl/cag/rus