Was man dem Tiguan dagegen nicht absprechen kann: Er fährt sich trotz seiner Größe im Stadtverkehr und auf der Landstraße deutlich agiler als der Evoque. Die Lenkung ist leichtgängig, aber trotzdem präzise, so dass man sich auch an Engstellen oder beim Rangieren im Parkhaus einigermaßen zügig bewegen kann. Vor allem im Sportmodus ist macht der 2-Liter-Turbodiesel richtig Spaß, der Verbrauch lag in unserem Test zwischen acht und neun Litern Diesel.

In die Stadt gehören weder der Evoque noch der Tiguan. Wer den Lifestyle-Faktor schätzt und die neuesten technischen Gimmicks möchte, ist auch in der zweiten Generation beim Range Rover Evoque gut aufgehoben. Wer dagegen ein praktisches, solides Auto ohne viel Schnickschnack bevorzugt, kann immer noch ohne Bedenken zum VW Tiguan greifen. Dort, wo beide Modelle eigentlich hingehören, wird man sie aber wohl auch in Zukunft eher selten antreffen.

Die beiden Fahrzeuge wurden der Redaktion vom Hersteller zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.

Bild: Volkswagen AG 17. Juni 2019, 11:022019-06-17 11:02:48 © SZ.de/jobe