Süddeutsche Zeitung

Subaru Outback:Innenraum und Zubehör

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Doch so gut Fahrwerk und Nutzwert des Subaru Outback sind: Bei zahlreichen Details bleiben Wünsche offen...

Stefan Grundhoff

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Besonders bei der Bedienung im Innenraum wünschen sich Fahrer und Passagiere mehr Komfort.

Während die Bedienkonzepte der Konkurrenz sich weiter perfektioniert und so in ungeahnte Höhen entwickelt haben, dümpelt Subaru nur in dritter Reihe. Armaturenbrett und Mittelkonsole erinnern allenfalls an die achtziger Jahre.

Die Bedienung des Lichtschalters erfolgt unverständlicherweise über den Blinkerhebel. Wer im Dunkeln die Fenster öffnen möchte, lässt die Finger erwartungsvoll, aber ausgiebig über die Türverkleidung gleiten. Ausreichende Beleuchtung der Schalter: Fehlanzeige. Eine standesgemäße Komfortschaltung gibt es nur für den Fahrer. Warum eigentlich?

Schwächen bei der Bedienung

Gleiches gilt für die Schalter der Sitzheizung am Mitteltunnel: schlecht beleuchtet, schlecht platziert. So etwas ärgert, besonders in der 35.000-Euro-Klasse.

Wohltuend angenehm sind dagegen die beleuchteten Instrumente. Sie erstrahlen lichtstark in Bläulich-weiß und erfreuen tagsüber und im Dunkeln gleichermaßen das Auge des Betrachters.

Weniger erfreulich dagegen wiederum die Mittelkonsole. Die Beleuchtung des unübersichtlichen Radios ist ziemlich schlapp auf der Brust. Das Edelholz sollte für ein Auto dieser Klasse ebenfalls etwas hochwertiger sein.

Xenon? Regensensor? Fehlanzeige

Andere sinnvolle Komfort- und Sicherheitsausstattungen wie Regensensor, Lichtautomatik, Xenonlicht oder elektrisch einklappbare Außenspiegel sucht man leider vergeblich beim Outback.

Sitze könnten besser sein

Die beheizbaren Ledersitze sehen edel aus. Die Reisenden wünschen sich jedoch mehr Verstellmöglichkeiten, mehr Seitenhalt und eine längere Sitzfläche. Eine elektrische Sitzverstellung gibt es nur für den Fahrer. Eine Memory-Funktion der Sitzeinstellungen oder beheizbare Rücksitze sind ebenfalls Fehlanzeige. Wenn Subaru an die Klasse von Audi Allroad und Volvo XC 70 heran will, muss hier einiges zugelegt werden.

Doppelschiebedach für Front- und Heckpassagiere

Pluspunkte sammelt der Edel-Outback bei der Gepäckbewältigung. Der Kofferraum ist mit knapp 530 Litern erfreulich groß und besonders einfach zu beladen. Hinter den Seitenverkleidungen bleibt Raum für Werkzeug und allerlei Krimskrams.

Wer die Rückbank umklappt, macht den Outback zum Offrad-Lastesel. 1.646 Liter Stauraum garantieren große Mitnahmebereitschaft für Hobby und Arbeit.

Die hinteren Passagiere können sich über einen angenehmen Blick ins Firmament freuen. Während sich das vordere Schiebedach nur anheben lässt, kann das hintere Schiebeelement aus Glas komplett geöffnet werden. Hat was.

Quelle: autocert.de

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