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Škoda Superb Combi im Fahrbericht:Viel Platz und zahllose andere Nettigkeiten

Der neue Škoda Superb Combi.

Klare Linie: Der neue Škoda Superb Combi ist ein echtes Raumwunder.

(Foto: STG)

Besser als der Škoda Superb Combi kann ein Auto nicht auf ein Leben als Familienkutsche vorbereitet sein. In einem Punkt bleibt sogar der VW Passat Variant chancenlos.

Von Jörg Reichle

Schöne Kombis, heißt es zwar, stammen aus Ingolstadt, aber was Škoda mit dem neuen Superb zeigt, reicht optisch durchaus an die Konzernschwester Audi heran. Dabei mag man Seelenverwandtschaft erkennen: die Klarheit der Linien zum Beispiel und die fast bauhausmäßige Einfachheit von Proportion und Details. Der neue Superb macht formal jedenfalls einen großen Schritt nach vorn; zumal der Kombi, der sich hier mit C schreibt und den die tschechische VW-Tochter im September auf den Markt bringt.

Die wesentlichen Charakterzüge der Mittelklasselimousine wurden hier schon geschildert, die Präzision beispielsweise oder die Liebe zum Detail. Und auch die für eine Limousine geradezu fürstlichen Platzverhältnisse, vor allem im Fond. Der Kombi steigert das nochmals. 660 Liter mindestens fasst das glattflächige Kofferabteil, 1950 Liter sind es maximal. Da bleibt sogar der opulente VW Passat (650 bis 1780 Liter) chancenlos.

Ein Rennwagen ist der Superb naturgemäß nicht, seine Stärken liegen eher im komfortablen Dahingleiten, auch wenn das neue adaptive Fahrwerk eine deutliche Spreizung der Gangart von komfortabel bis sportlich möglich macht. Will man's dynamisch, wünschte man sich die Lenkung direkter und das Fahrwerk straffer. Wirklich störend ist das aber nicht, schließlich ist und bleibt der Superb ein echtes Familienauto.

Viele Nettigkeiten, die das Leben mit dem Škoda erleichtern

Und für ein Leben als Reisewagen bringt er einiges mit. Auf Wunsch ein elektrisches Panorama-Ausstell- und Schiebedach zum Beispiel, Stand- und Sitzheizung vorn und hinten, eine elektrische Heckklappe, die mit dem Fuß bedient werden kann, jede Menge Ablagen. Oder auch Dinge wie maskiertes Dauerfernlicht, einen Parkassistenten oder eine Rückfahrkamera, dazwischen Nettigkeiten wie Eiskratzer und Regenschirme und außerdem vier neue Infotainmentsysteme und Internetzugang. Es wären sodann zu erwähnen: Assistenten für Abstand, Notbremsungen und Spurhaltung, Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung. Und sonst noch einiges.

Bleiben die Motoren. Direkteinspritzende Turboaggregate - fünf TSI-Benziner und drei TDI-Diesel - stehen zur Wahl, die Benziner leisten zwischen 125 und 280 PS, die Diesel zwischen 120 und 190 PS, wobei der Zweiliter mit 150 PS unsere Wahl wäre. DSG gibt es auf Wunsch und Allradantrieb auch. Und die Preise beginnen bei 25 590 Euro.

© SZ vom 04.07.2015/harl
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