Kult-Motorroller Schwalbe:Rängtängtäng

Jubiläumsfeier 50 Jahre Simson-Schwalbe

Fans des Simson-Rollers bei einer Ausfahrt.

(Foto: Michael Reichel/dpa)

Ob Schwalbe-Motorroller oder das Kleinkraftrad S51 - die Produkte der Firma Simson aus Suhl machten jahrzehntelang die Menschen in der DDR mobil. Und sie faszinieren bis heute. Warum eigentlich?

Von Marco Völklein

Wer in den Achtzigerjahren in einer Stadt wie Eisenach aus dem Zug stieg und auf die Bahnhofstraße trat, der konnte schon olfaktorisch erfassen, wo er sich befand. Wie so viele Orte in der DDR war auch die Luft der thüringischen Stadt geprägt von einer Mischung aus Braunkohleruß aus den Häuserheizungen und den Abgasen der unzähligen Zweitaktmotoren auf den Straßen. Nicht nur Trabant und Wartburg wurden mit dem Benzin-Öl-Gemisch betankt, sondern auch die Roller und Kleinkrafträder aus dem Suhler Simson-Werk. Fahrzeuge wie die "Schwalbe" und das Mokick S51 prägten mit ihrem charakteristischen Zweitaktsound ("Rängtängtäng") nicht nur die Städte der DDR, sie bestimmten auch über Jahrzehnte die Mobilität der Menschen dort und darüber hinaus; vor genau 20 Jahren endete mit der Insolvenz des Simson-Werks eine Ära. Das Verkehrsmuseum in Dresden erinnert mit einer Sonderausstellung an diese Zeit. Und die Ausstellungsmacher erklären, warum die Zweitakter von damals auch heute noch so viele Menschen in ihren Bann ziehen.

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