Ripsaw EV2 von Howe & HowePanzer für den Hausgebrauch

Der Ripsaw EV2 ist teuer, martialisch und politisch äußerst unkorrekt. Kurz: ein ideales Spielzeug für reiche Militärfreaks. Aber er ist auch ein faszinierendes Stück Technik.

Von Thomas Harloff

Mehr als 700 000 Kinobesucher haben sich hierzulande bereits Mad Max: Fury Road angesehen. Ein Endzeit-Thriller, der dem Zuschauer vor lauter Krach und Action kaum Zeit zum Luftholen lässt. Besonders fesselnd wird es dann, wenn die zahlreichen martialisch wirkenden Fahrzeuge ins Geschehen eingreifen. Darunter der Peacemaker, ein Muscle Car mit Kettenantrieb, starker Beplankung, umfangreicher Bewaffnung und Suchscheinwerfer auf dem Dach.

Wer den Film gesehen hat, fühlt sich beim Blick auf den Ripsaw EV2 unweigerlich an den Peacemaker erinnert. Tatsächlich sind die beiden Vehikel nahe Verwandte, nutzen sie doch das gleiche Fahrgestell, nur mit unterschiedlichen Karosserien. Während das Filmauto mit dem Blechkleid des Chrysler Valiant Chargers den typischen Mad-Max-Look verkörpert, ist das Design des Ripsaw eher eine Mixtur aus Lamborghini und Pick Up. Nur eben mit Ketten statt Rädern. Und versehen mit vielen militärischen Anleihen

Bild: Howe & Howe Technologies 10. Juni 2015, 19:042015-06-10 19:04:21 © SZ.de/harl/gal/jobr