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Renault Wind:Da klappt mir doch das Dach weg

Nett anzuschauen, gut ausgestattet, alltagstauglich und vergleichsweise günstig: Renault gelingt mit dem Wind ein kleines Cabrio-Wunder. Unter der Haube weht allerdings eher ein laues Lüftchen.

Sebastian Viehmann

Endlich kommen begehrenswerte Autos wieder aus Frankreich. Citroën bietet mit dem DS3 eine schicke Mini-Alternative an, Peugeot gelingt mit dem RCZ ein reinrassiges Sport-Coupé. Nun ist Renault an der Reihe und platziert zwischen Twingo und Clio ein Spaß-Cabrio mit elektrischem Klappdach.

Die Front des 3,8 Meter langen Wagens trägt das typische Renault-Gesicht, ist aber trotz der bläulich schimmernden Scheinwerfer nicht die Schokoladenseite: Vor allem das Heck mit der elegant ansteigenden Seitenlinie, den beiden Höckern und dem Spoiler wirkt schön knackig und sportlich.

Weniger schön ist das Cockpit. Die vielen Plastikflächen und die lieblos gestaltete Schalterbatterie an der Mittelkonsole für Fenster und Verdeck wirken billig. Die Sitze bieten dafür einen ordentlichen Seitenhalt und formen sich gut dem Körper an.

Die schwere Heckklappe muss mit viel Kraft geöffnet und geschlossen werden. Dahinter verbirgt sich ein 270 Liter großer Laderaum - so groß wie der Kofferraum eines normalen Kleinwagens. In seiner Nutzbarkeit wird das Gepäckabteil durch zwei Versteifungsstreben etwas geschmälert, der komplette Laderaum bleibt dafür aber auch bei offenem Verdeck erhalten.

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