bedeckt München 14°
vgwortpixel

Praxistest: Citroen C3 1.6 HDi:Kleiner Gallier ganz groß

Schon erstaunlich, was in diesen kleinen Franzosen so alles reinpasst: Mit der richtigen Ladetechnik wird er glatt zum Kleintransporter. Richtig flott unterwegs ist er obendrein - aber leider auch ganz schön teuer.

Der A4 Avant steht schon bereit: Wenn die drei Koffer und die drei dazu gehörigen gut gelaunten und schon etwas reiferen Mädels nicht in den Citroën C3 passen, dann muss der Kombi aus Bayern eben ran.

Citroen C3 1.6 HDi

Die Geschwindigkeit wird digital mitgeteilt, die Drehzahl im hellen Band darüber angezeigt.

(Foto: Foto: Pressinform)

Aber die Zweifel sind unbegründet. Mit etwas Nachdenken, der Variabilität des C3 und ein wenig gutem Willen ist das Gepäck für drei Wochen Urlaub samt der kleinen Reisegruppe gut verstaut - plus Fahrer. Zwei Koffer hochkant, eine asymmetrische Rückbanklehne umgeklappt und der dritte Koffer dort längs rein - voilà: Der übrige Platz für die Passagiere ist zwar nicht üppig. Aber noch so reichlich, dass man die gute Laune über die kompletten 250 Kilometer bis zum Frankfurter Flughafen problemlos rettet. Der Audi muss nicht ran.

Citroëns C3 ist ein Kleinwagen. Aber ein vom Gefühl her durchaus großer - trotz der mit 3,86 Metern Länge und 1,67 Metern Breite noch durchaus bescheidenen Außenmaße. Zum Raumgefühl trägt die moderne Karosserie mit dem gewölbten Kuppeldach maßgeblich bei. Zwischen Scheitel und Fahrzeughimmel ist in der französischen Knutschkugel ein psychologisch wirkungsvoller Abstand eingebaut. Und dennoch sitzt man hoch genug, um eine gute Übersicht nach vorne zu genießen.

Das Wohlfühlen fängt schon beim Einsteigen an

Das Wohlfühlen fing schon beim Einstieg an: Breite und bequem weit öffnende Türen vorne, angenehme Farben, griffiges Leder, klares Design und angenehme Materialien. Das Cockpit ist klar und aufgeräumt. Keine Geheimnisse, kein langes Suchen. Die Geschwindigkeitsanzeige vor dem Fahrer erfolgt digital, die Anzeige der Drehzahl in einem kleinen Band darüber. Keine flackernden Symbole verwirren - man hat alles immer im Blick. Praktisch: die vielen Ablagen.

Mit den Sitzen hatte Citroën schon immer seine interkulturellen Probleme - im C3 ist es nicht anders. Ein deutscher Hintern ist doch ein anderes Kaliber als ein französischer - und braucht mehr Halt und Unterstützung. Entsprechend weich sind selbst die Ledersitze im C3 und sie geben zu wenig Seitenhalt.

Immerhin: Die vorderen Sitze lassen sich so weit nach hinten schieben, dass auch Personen bis 1,90 m Körpergröße ohne Probleme Platz finden - dann allerdings ist es mit der Kniefreiheit auf den ansonsten ganz bequemen Sitzen hinten nicht mehr allzu weit her

Bildstrecke

Knutschkugel, größer