Testfahrt mit dem Porsche TaycanUnd dann haut es dich in den Sitz

Der erste Elektro-Porsche ist nicht nur unfassbar schnell, sondern auch alltagstauglich. Dennoch bleibt die Frage, wozu diese irrsinnige E-Power gut sein soll.

Von Christina Kunkel

Es fällt schwer, sich bei all diesen Superlativen, die sich um die teuren Elektrowagen von Tesla, Rimac oder jetzt dem Porsche Taycan ranken, auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ja, die Beschleunigung dieser Stromer ist bombastisch. Die Launch Control im Taycan katapultiert das Fahrzeug in 2,8 Sekunden von null auf hundert. Man wird so dermaßen in den Sitz gepresst, dass man das Gefühl hat, alle Organe sortieren sich neu. Zu viel gegessen haben sollte man vor diesem Raketenstart nicht. Anders als seine Konkurrenten kann der Taycan diesen Schub mindestens zehn Mal abrufen. Aber ganz ehrlich: Wer tut das schon? Was dagegen viel wichtiger sein sollte: Wie lässt sich der Porsche im ganz normalen Verkehr bewegen? Hat er irgendwelche Nachteile im Vergleich zu seinen spritschluckenden Kollegen?

Bild: Christina Kunkel 2. Oktober 2019, 22:312019-10-02 22:31:55 © SZ.de/reek