Porsche 550 Spyder Kleiner Bastard

Der Mythos von James Dean ist nicht zuletzt durch seinen frühen und tragischen Tod geprägt worden. Er starb in einem Porsche Spyder, den er liebevoll "little bastard" nannte. Und der damals auch schon so etwas wie eine Legende war.

Von Von Andreas Schätzl

Als der neue Porsche 550 Spyder Ende 1953 auf dem Automobilsalon in Paris in der Öffentlichkeit auftauchte, war noch nicht einmal klar, ob er nicht doch ein Einzelstück bleiben sollte. Aber die Nachfrage war groß, und man ging damit in (Klein-)Serie - trotz des satten Preises von seinerzeit 24.600 Mark.

Carrera Panamericana (1954): der Porsche 550 Spyder, mit dem Hans Herrmann den 3. Platz im Gesamtklassement und den Klassensieg belegte

(Foto: Foto: Porsche)

Dafür gab es dann wenig Auto und viel Leistung. Das heute unvorstellbar niedrige Gewicht von 550 Kilogramm setzte sich aus dem aus Rohren verschweißten Flachrahmen, Karosserieblechen und einem Motor zusammen. (Erst der Nachfolger 550 A erhielt übrigens einen steiferen Gitterrohrrahmen.) Das Auto hatte vier Gänge, ein Sperrdifferenzial und Einzelradaufhängung.

Laut Porsche war das Fahrzeuggewicht übrigens nicht der Grund, den Neuen 550 Spyder zu nennen. Vielmehr war der Wagen wohl die 550. Porsche-Konstruktion.

Und Quell für mannigfaltige Legenden.