Dann kam der Erste Weltkrieg: Anstelle von Autos stand die Produktion von Lastkraftwagen im Vordergrund. Trotzdem gab es auch interessante Neuerungen bei den Pkw: Es entstand der erste Sechszylinder mit 4,7 Liter Hubraum im Modell Opel 18/50 PS.

Nach dem Ersten Weltkrieg ruhte die Produktion einige Jahre. Das Unternehmen erholte sich allmählich wieder. Geschickt nutzten die Opel Brüder die zeitgenössische Rennbegeisterung des Publikums bei der Werbung für ihre Autos: Allein zum Eröffnungsrennen der Opel Rennbahn im Oktober 1920 strömten zehntausende von Zuschauern.

Daneben baute Opel das zweite Standbein weiter aus: Fahr- und Motorräder.

Die Zeiten waren allerdings schlecht. Durch die ökonomisch-politische Lage wurden die Rohstoffe knapp. Mit dem Ziel, wieder eine sichere Position im Automarkt zu gewinnen, investierte Opel kurz nach der Währungsreform eine Million Goldmark in die Modernisierung der Automobilfertigung. Durch eine revolutionäre Fließbandproduktion konnte Opel bald den günstigen, legendären Laubfrosch als Massenfahrzeug anbieten.

Im Bild: Ein Opel Laubfrosch auf einem Oldtimertreffen.

30. Dezember 2008, 17:372008-12-30 17:37:00 ©