Opel Astra OPC:Mehr Opel Astra geht nicht

Der neue OPC ist der stärkste Astra aller Zeiten. Schade, dass Opel die 280 PS nur über die Vorderachse auf die Straße bringt. Ein Allradantrieb wäre sinnvoll. Trotzdem hinterlässt der kompakte Sportler im ersten Fahrtest einen guten Eindruck.

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Opel Astra OPC, Kompaktwagen, VW Golf GTI, Sportwagen

Quelle: Adam Opel AG

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Opel Astra OPC:Mehr Opel Astra geht nicht

Der neue OPC ist der stärkste Astra aller Zeiten. Schade, dass Opel die 280 PS nur über die Vorderachse auf die Straße bringt. Ein Allradantrieb wäre sinnvoll. Trotzdem hinterlässt der kompakte Sportler im ersten Fahrtest einen guten Eindruck.

Die erste Irritation gibt es bereits beim Einsteigen. Der Versuch, den ganz neuen und mit dem Siegel der Aktion Gesunder Rücken versehenen Sportsitz nach vorn kippen zu lassen, damit Tasche und Jacke ihren Platz auf der für drei Personen vorgesehenen Rückbank einnehmen können, scheitert kläglich. Das kleine Hörnchen, welches aus der oberen Schulter des Sitzes herausragt, ist nämlich gar kein Hebel wie er bei vielen anderen Fahrzeugen zum Verschieben des Vordersitzes verwendet wird, sondern lediglich die Führung für den Sicherheitsgurt, um das gute Leder vor der auftretenden Reibung zu schützen.

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Ist der Platz in der ersten Reihe eingenommen, passieren zwei Dinge. Zuerst das Erstaunen über die feinen Stoffe und die vielen Knöpfe und Schalter. Dann allerdings kommt die Frage auf, was soll ich mit all den Knöpfen und Schaltern? Na gut, wer bereit ist 34.250 Euro für einen Astra zu bezahlen, der wird sich auch noch die Zeit nehmen, jeden Schalter im Schlaf zu treffen. Der Versuch, die eingespeicherte Route mit dem Dreh-Drück-Schalter in der Mittelkonsole zu starten, gelingt schon beim ersten Mal.

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Doch vor der ersten Ausfahrt müssen erst noch ein paar enge Kurven im Parkhaus gemeistert werden. Der Wendekreis von 11,4 Metern ist da sehr unpraktisch. Mehrmals muss der Wagen zurückgesetzt werden, um enge Radien zu durchfahren. Die Fahrzeuge dahinter hassen das.

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Der Weg bis zur Autobahn ist von Tempobeschränkungen gesäumt. Der Zweiliter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung läuft im Schongang. Ist auch besser, wenn die Differenz zwischen dem mit 8,1 Litern auf 100 Kilometern angegebenen Normverbrauch vom selbst erfahrenen Verbrauch nicht allzu sehr abweichen soll. Und das würde er, läge eine leere Autobahn auf der Strecke und der Zeiger des Tachometers bei der Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde.

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Doch erst auf der Landstraße zeigt sich, wie hoch das sportliche Potenzial des OPC ist. Dafür ist der Wagen in vielen tausend Kilometern auf der Nordschleife abgestimmt worden. Der 4,47 Meter lange, 2,02 Meter breite und 1,48 Meter hohe Opel Astra OPC zeigt sich in schnell gefahrenen Kurven äußerst gutmütig, er hält die Spur und gibt dem Fahrer stets das Gefühl, Herr der Lage zu sein.

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Die Federung ist sportlich hart und ist in drei Stufen erlebbar. Ein Drücken des OPC-Knopfes (im Bild) in der Mittelkonsole und die damit nahezu nicht mehr vorhandene Federung ist sofort spürbar und nur für kurze Streckenabschnitte geeignet. Auf langen Autobahnfahrten, die auch Tempo- und Beschleunigungsspitzen haben dürfen, ist der normale Modus nicht empfehlenswert.

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Mit 1550 Kilogramm Leergewicht liegt der Rüsselsheimer gerade noch im grünen Bereich. Schwerer dürfte der Sportler nicht sein.

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Der Astra OPC kann mit allen technischen Neuheiten bestellt werden, die Opel im Angebot hat. Leider gibt es keinen Allradantrieb, der bei 280 PS sinnvoll wäre. Hinzu kommen technische Spielereien und optische Accessoires wie Rundenzeiten-Messer und 20-Zoll-Leichtmetallräder, auf denen Reifen bis zu einer Breite von 245 Millimetern Platz finden. Serienmäßig zeigt sich Opel beim Astra OPC sehr großzügig. Die Bremsanlage vom Zulieferer Brembo bringt den neuesten OPC auch bei feuchter Fahrbahn innerhalb kürzester Zeit zum Stehen. In sechs Sekunden sprintet der OPC auf 100 km/h.

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Die Fahrwerte stimmen, auch die Performance. Auch im Hinblick auf das Design hat Opel den OPC ordentlich aufgemöbelt. Der stärkste Opel Astra OPC aller Zeiten kann diesen guten Eindruck auf der Straße bestätigen. Er liefert zwar keinen überragenden Auftritt, falsch macht er allerdings nur wenig.

© süddeutsche.de/pi/goro/pauk
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