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Öko-Mobile (1):"Der Speck muss weg!"

Für den starken Antritt des "eXasis" sorgt der äußerst leichtge­wichtige Weber-Motor. Urs Wenger vom Weber-Entwicklungspartner swissauto: "Der 'eXasis'-Antrieb ist Downsizing in Reinkultur, denn wir haben nicht nur auf riesigen Hubraum, sondern auch auf einige Zylinder verzichtet. Warum? So erhält man den gewünschten kleinen Hubraum, behält aber trotzdem die großvolumigen Zylinder mit dem besseren Wirkungsgrad." Damit lasse sich ein sparsames und gleichzeitig schnelles Auto bauen. Wenger: "Nur 20 Gramm nicht umweltneutraler CO2-Ausstoß pro Kilometer - das ist der niedrigste Wert, denn ich bei einem Auto kenne."

Rinspeed CO2 Umwelt

Kunststoffe ermöglichen die begehrte Designfreiheit - dann sieht's manchmal futuristisch aus

(Foto: Foto: Rinspeed)

Leichtbau muss sein

Genau das ist auch der Grund, warum staatliche Stellen für das "eXasis"-Projekt gewonnen werden konnten: Die Treibstoffversorgung stellt die Alcosuisse sicher, das Profitcenter der Eidgenössischen Alkoholversorgung. Sie ist in der Schweiz feder­führend bei Produktion und Erforschung von Bioethanol. Und das Schweizer Bundes­amt für Energie (BFE) hat den "eXasis" als Probanden für eine Studie zum Thema "Leichtbau und Ökologie" auserkoren.

Für das BFE-Interesse gibt es zwei entschei­dende Gründe: Die Energieeffizienz durch Leichtbau und die Energieversorgung mit erneuerbarer Energie. Dabei - so das BFE - sei die Reduktion der Fahrzeugmasse der wirksamste Ansatz zur Absenkung des Treibstoffverbrauchs. Auch beim Auto gilt also: "Das Speck muss weg!" Bayer MaterialScience seit langem für die Gestaltung von Karosserieelementen mit innovativen Kunststoffen. Neben dem Polycarbonat Makrolon werden auch Polyurethan (PUR)-Werkstoffe eingesetzt. Zusätzlich zur nicht nur im Automobilbau begehrten Designfreiheit ermöglichen sie deutliche Gewichtseinsparungen.