Nissan Cedric Taxi:Dauerläufer

Das Nissan Cedric Taxi wird seit 1987 unverändert gebaut - und ist immer noch im Einsatz.

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Nissan Cedric Taxi

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Den Nissan Cedric mit seiner ausladenden und kantigen Form wird man auf deutschen Straßen vergeblich suchen. In japanischen Großstädten aber dominiert er das Straßenbild - als Taxi.

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Den Nissan Cedric gibt es bereits seit 1960 - und als Taxi ist er immer noch unterwegs. Die normale Cedric-Produktion wurde Ende 2004 nach der zehnten Modellreihe eingestellt. Die letzte Nutzfahrzeug-Generation mit der Bezeichnung Y31 allerdings, die im Juni 1987 vorgestellt wurde, ist das Massentaxi Japans - und blieb bis heute nahezu unverändert.

Der einzige Unterschied: Der Cedric kommt nicht mehr wie ursprünglich schwarz daher, sondern ist durchweg rot oder gelb lackiert.

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Die japanische Signallampe für das Taxi - zumeist auf einem Nissan Cedric angebracht. "Wir haben mit dem Nissan Cedric in Tokio im Taxisegment einen Marktanteil von rund 50 Prozent", sagt Giuseppe Cavallo von Nissans Nutzfahrzeugsparte.

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MIt dieser Taxiquittung dürften Europäer so ihre Probleme haben.

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Der mit weißen Handschuhen und Mütze bekleidete Chauffeur sitzt vorne rechts und genießt den Komfort einer betagten Viergang-Automatik. Die meisten Taxifahrer haben den eigenen Wagen trotz seiner Schlichtheit prächtig ausstaffiert.

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Im Gegensatz zu Deutschland sind die Taxis in Japan besonders im Innenraum auch noch nach Jahren intensiver Benutzung nahezu im Neuzustand.

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Die ersten Meter in einem Nissan Cedric zeigen: Mit dem Wagen sollte man auch nur in der City unterwegs sein. Ein zwei Liter großer Vierzylinder leistet gerade einmal 63 kW/85 PS und ein wenig aussagekräftiges Drehmoment von 167 Nm. Theoretisch kratzt das automobile Urgestein an der 160-km/h-Marke. Ausprobiert hat das in den überfüllten Straßen niemand. Im Nissan Cedric gleitet man lieber.

Sportliche Höchstleistungen werden dem kantigen Schiff aufgrund der weichen Federung und der schwammigen Reifen nicht einmal in japanischen Action-Streifen zugemutet.

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Die meisten Taxifahrer haben den eigenen Wagen trotz seiner Schlichtheit prächtig ausstaffiert. Optisches Highlight sind in aller Regel die weißen Spitzenüberzüge, die die Schulterpartien der weichen Sitze und die Kopfstützen verzieren.

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Der 1,4 Tonnen schwere Hecktriebler schont die Geldbörse der Taxifahrer. "Das Basismodell kostet als Taxiversion in Japan kaum mehr als umgerechnet 11.000 Euro", erklärt Cavallo.

Mit Extras wie den ...

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... Spitzensitzbezügen, Kunstledersesseln sowie einem überdimensionalen Navigations- und Unterhaltungsbildschirm für die Wartezeiten des Fahrers liegt man bei knapp über 15.000 Euro.

Dank 2,74 Metern Radstand sitzt man im Cedric eigentlich gemütlich. Doch die Sitze sind kaum für groß gewachsene Westeuropäer gedacht.

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Der unverwüstliche Vierzylinder-Benziner wird mit Gas betrieben und verbraucht rund neun Liter auf 100 Kilometern.

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf
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