Öffentlicher Nahverkehr:"Ein Schnellschuss mit symbolischem Wert"

Lesezeit: 3 min

Öffentlicher Nahverkehr: Bus verpasst? In einer Stadt wie München ist das nicht so schlimm, den meist kommt der nächste in wenigen Minuten. Nicht so jedoch in ländlichen Regionen.

Bus verpasst? In einer Stadt wie München ist das nicht so schlimm, den meist kommt der nächste in wenigen Minuten. Nicht so jedoch in ländlichen Regionen.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Das Neun-Euro-Ticket führe nur zu einer kurzfristigen Entlastung, kritisiert der Verkehrsexperte Heiner Monheim - und macht konkrete Vorschläge für eine nachhaltige Reform.

Interview von Johanna Pfund

S-Bahn, Bus und U-Bahn werden superbillig: Drei Monate lang sollen Nutzer nur jeweils neun Euro für ein Monatsticket bezahlen, so hat es die Bundesregierung jetzt beschlossen. Damit sollen Pendler angesichts enorm steigender Spritpreise zumindest vorübergehend entlastet werden. Den Bund kostet das wohl Millionen, wenn nicht Milliarden Euro. Der Verkehrsexperte Heiner Monheim sieht das Vorhaben kritisch und fordert stattdessen grundlegende Reformen des öffentlichen Verkehrs.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Luftverkehr
"Ich befürchte, dass dieser Sommer ein Horror wird"
"Die Ärzte"
"Ach, Randale. Nee, keine Ahnung"
Vizepräsident Mike Pence in seinem Versteck während des Sturms aufs Kapitol am 6. Januar 2021. Die Randalierer verpassten ihn nur um wenige Meter.
Anhörung zum Sturm aufs US-Kapitol
"Eine akute Gefahr für die amerikanische Demokratie"
nora tschirner
Kino
»Meine Depression war eine gesunde Reaktion auf ein krankes System«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB