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Neuer Ford Mustang:Klassiker mit Schwächen

2014 kommt die neue Generation des Ford Mustang. Spätestens 2015 soll der Sportwagen auch in Europa erhältlich sein. Er bleibt in seinen Grundzügen dem Original treu - bietet unter der Haube aber eine bittere Enttäuschung.

Von Stefan Grundhoff

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Der neue Ford Mustang ist aggressiver geworden

Quelle: pi

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2014 kommt die neue Generation des Ford Mustang. Spätestens 2015 soll der Sportwagen auch in Europa erhältlich sein. Er bleibt in seinen Grundzügen dem Original treu - bietet unter der Haube aber eine bittere Enttäuschung.

Die Ford-Zentrale in Dearborn vor den Toren von Motorcity Detroit. Es ist kalt, der Himmel ist klar. Im streng gesicherten Designzentrum stehen das alte und das neue Modell des Ford Mustang in knalligem Rot direkt nebeneinander. So werden die Unterschiede besonders deutlich. Der neue Mustang ist keine automobile Revolution. Dazu kam das aktuelle Modell viel zu gut an. Doch er ist markanter, kraftvoller und insbesondere feiner gezeichnet.

Die Front des Ford Mustang ist bulliger geworden.

Quelle: pi

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Der Breitenzuwachs von vier Zentimetern lässt den Mustang, der ausschließlich in seinem amerikanischen Stammwerk Flat Rock gebaut wird, bulliger und kraftvoller erscheinen.

Der Tacho des Ford Mustang

Quelle: pi

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2014 will Ford das neue Modell in den USA verkaufen, spätestens 2015 soll die sechste Mustang-Generation endlich auch in Europa erhältlich sein. Die Motorisierung überrascht aber. Für Europa setzen die Amerikaner auf einen Vierzylinder mit 2,3 Litern Hubraum und 310 PS. Ein Ponycar mit nur vier Brennkammern dürfte trotz aller Downsizingtrends kaum in die Herzen echter Mustang-Fans galoppieren. Die beiden Ford-Sechszylinder mit 3,7 Litern Hubraum bleiben für Europa außen vor.

Puristen kommen darum in Europa um den fünf Liter großen Achtzylinder des Mustang GT kaum herum, der etwa 430 PS und 530 Newtonmeter Drehmoment leisten soll.

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Quelle: Thomas Starck, www.thomasstarck.

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Fahrzeugabmessungen und Gewicht der sechsten Generation sollen auf dem Niveau des Vorgängers liegen. Die Materialien im Innenraum sind meist aus Plastik. Insgesamt jedoch macht das Interieur einen hochwertigeren und aufgeräumteren eindruck als bisher. Die Instrumente sollen Anleihen an die Luftfahrt darstellen. Das Platzangebot vorne ist gut, im Fond finden Erwachsene nicht ausreichend Platz.

Die Kraftübertragung erfolgt wahlweise manuell oder automatisch. Bei der Handschaltung und der Automatik stehen je sechs Schaltstufen zur Verfügung.

Der Ford Mustang in voller Fahrt.

Quelle: pi

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Die Fahrdynamik aller Mustang-Modelle soll besser sein als bisher. Ford orientiert sich nach eigenen Aussagen am aktuellen Mustang Boss, dem Topmodell mit Saugmotor. So soll der Sportwagen Fahreigenschaften bieten, die denen der Konkurrenten wie BMW M3 und Porsche 911 ähnlich sind.

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Quelle: Thomas Starck, www.thomasstarck.

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Zeitgleich zum Mustang erscheint 2015 die Cabrioversion, deren Dach sich in sieben Sekunden öffnet. Was der Mustang in Europa kosten wird, ist noch nicht klar.

© Sueddeutsche.de/pi/reek/goro
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