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Neu: Opel Agila / Suzuki Splash:Twin Peaks

Mal arbeitet Fiat mit Suzuki, mal mit Opel. Aus der Zusammenarbeitet mit den Rüsselsheimern gingen jetzt fesche Zwillinge hervor: der Agila und der Splash.

Susanne Kilimann

Fünf Türen, fünf Sitze, eine erhöhte Sitzposition und ein Kofferraum, der sich durch einfaches Umlegen der Rückbank im Handumdrehen vergrößern lässt, das waren von Anfang an die starken Seiten von Opels Agila. Und die finden sich auch in der neuen Generation des Kleinwagens wieder. Sonst aber ist fast alles anders - das Design und das, was unter der Haube des City-Flitzers steckt.

Opel Agila

Verkehrte Welt: Statt zu wachsen, ist die neue Agila-Generation sieben Zentimeter niedriger als ihr Vorgänger.

(Foto: Foto: Hersteller)

Der Agila, den Opel im Jahr 2000 an den Start schickte, war auffallend kurz, hoch und kantig. Für die Neuauflage haben sich die Rüsselsheimer Designer die Proportionen vorgeknöpft und das kleine Auto 20 Zentimeter länger und sechs Zentimeter breiter gemacht. Dazu wurde die Dachlinie deutlich abgesenkt. In sanftem Bogen flacht sie jetzt über Rückbank und Kofferraum ab.

Insgesamt ist Opels Baby ein bisschen rundlicher, ein bisschen frecher und peppiger geworden. Die Front hat durch Leuchteinheiten, die wie Mandelaugen schräg stehen und spitz zulaufen, mehr Gesicht bekommen. Damit ähnelt der Agila dem Corsa. "Opel-typisch" ist auch die Bügelfalte, die Falz in der Motorhaube, die schon bei früheren Modellen Markenzeichen der Rüsselsheimer gewesen ist.

Opels Baby hat einen Zwilling

Die verwandtschaftlichen Beziehungen des neuen Agila reichen allerdings weiter. Der neue Kleinwagen hat einen Zwilling - der heißt Suzuki Splash. Beide werden auf der IAA in Frankfurt (13. - 23. September) offiziell ihre Weltpremiere feiern und sollen dann Anfang 2008 bei den Händlern stehen (eine Doppelstrategie, die sich zu lohnen scheint: Aus Suzukis Zusammenarbeit mit Fiat gingen die Zwillinge SX4 und Sedici hervor).

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