Mobilitätkonzept Car2go:Das Swatch-Auto ist zurück

In den achtziger Jahren sollte das Citycar von Swatch überfüllte Innenstädte entlasten. In Ulm realisiert Mercedes jetzt endlich diese Idee - mit dem Smart-Projekt "Car2go".

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Neu ist die Citycar-Idee nicht - schon in den achtziger Jahren sollte das Swatch-Auto überfüllte Innenstädte entlasten. Diese Idee lässt Mercedes mit dem Smart-Projekt "Car2go" wieder aufleben.

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Mercedes will mit dem Projekt "Car2go" das Auto zumindest ein bisschen neu erfinden und ganz nebenbei den Winzling Smart verstärkt auf die Straßen bringen. Das Konzept zeigt große Ähnlichkeiten zu Nicolas Hayeks Ideen mit dem Swatch-Auto vor mehr als 15 Jahren.

In Ulm startet jetzt der Probelauf - damit wird aus der ehemaligen Smart-Idee nun das lange Jahre geplante Mobilitätskonzept. Ob der Kunde applaudiert oder den Zweisitzern die kalte Schulter zeigt, soll ein mehrmonatiger Probelauf zeigen.

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"Der Fahrer hält nur seinen speziell codierten Führerschein vor einen Sensor, steigt ein und fährt los", erklärt Projektleiter Robert Henrich das einfache Car2go-Prinzip. "Er kann so lange und so weit fahren wie er will und stellt den Wagen danach einfach wieder ab."

Abgerechnet wird zum Komplettpreis pro Dauer der Anmietung. Tanken, Versicherung und Reinigung sind in dem Obolus dann bereits enthalten. "Damit machen wir Autofahren so einfach wie Mobiltelefonieren", freut sich Henrich. Eine Minute Car2go soll dabei rund 19 Cent kosten. Die Tarife pro Stunde (9,90 Euro) oder pro Tag (knapp 50 Euro) liegen unter denen der meisten Mietwagendiscounter.

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Die Hemmschwellen für eine Anmietung sollen dabei so niedrig wie möglich gehalten werden, damit die Bürger einer Stadt genauso mitmachen wie Touristen oder Geschäftsleute.

Im Internet oder per Mobiltelefone kann der potentielle Kunde sich jederzeit darüber informieren, wo der nächste Car2go-Smart in der Umgebung geparkt ist.

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Spezielle Anmietungs- oder Abgabestationen gibt es nicht. Daher kann der Wagen nach der Anmietung auch an jedem beliebigen Ort im entsprechenden Stadtgebiet wieder abgestellt werden. Bezahlt wird über eine monatliche Rechung.

"Wir sorgen dafür, dass man unsere Autos in der ganzen Stadt am Straßenrand, in Parkhäusern oder auf speziell ausgewiesenen Stellplätzen finden wird", so Robert Henrich.

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Ist man am Auto angekommen, muss man seinen mit einem Codieraufkleber versehenen Führerschein gegen einen Empfänger an der Windschutzscheibe halten und die Türen werden entriegelt.

Dann muss man einfach noch den Schlüssel aus dem Handschuhfach nehmen, einstecken ...

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... und wie beim Handy seinen persönlichen Code eingeben. Schon kann es losgehen.

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Wird der Schlüssel nach dem Abstellen aus dem Fahrzeug mitgenommen und von außen verriegelt, zeigt der Wagen etwaigen Interessenten an, dass er besetzt ist. Zur Anmietung ist er erst dann wieder frei, wenn man den Schlüssel im Handschuhfach ablegt und das Auto mit seinem codierten Führerschein wieder verriegelt. Die Carsharing-Zentrale bekommt ein Signal über Anmietungsdauer und Standort des Wagens und legt die Nutzungsgebühr fest.

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Wird es unterwegs einmal eng mit dem Sprit, liegt im Zauberkasten Handschuhfach auch eine Tankkarte bereit. Ansonsten sorgen die Serviceteams von Car2go dafür, dass die Wagen getankt und gereinigt werden.

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