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Mit der Kundenkarte:Autobahn-Laden

Die Ladeinfrastruktur ist ein Flickenteppich; undurchsichtige Tarife und eine Vielzahl an Abrechnungsverfahren können Neulinge verwirren. Aus gutem Grund führen Elektro-Pioniere durchschnittlich 3,37 betreiberspezifische Ladekarten mit sich. Andernfalls zahlt man als Fremdnutzer wie bei Ionity schon mal 0,89 Euro pro Kilowattstunde - was bei einer Vollladung auch nicht billiger als eine Tankfüllung ist. Inhaber einer Porsche-Karte werden hier aber nur mit 0,33 Cent zur Kasse gebeten. Es lohnt sich also, sich die Hersteller-Karten genauer anzuschauen, weil sie sozusagen einen Großkunden-Rabatt beinhalten. Auch BMW will Fahrstrom billiger machen als Benzin oder Diesel an der Tankstelle. Eine Kundenkarte soll das Stromzapfen an 173 000 öffentlichen Ladepunkten in Europa so einfach wie das Einkaufen mit einer Kreditkarte machen. Mit dem Ionity-Plus-Paket wird das Schnellladen ähnlich günstig wie mit der Porsche-Karte.

© SZ vom 27.02.2021 / Jobe
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