Mercedes SLS Roadster:Die Flügel gestutzt

Der Flügeltürer SLS AMG wurde für Mercedes zum Volltreffer. Wen wundert es da, dass die Sportwagenbauer aus Affalterbach ihn nun auch noch zum Roadster verwandeln?

Erste Bilder, erste Fakten.

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Mercedes SLS Roadster

Quelle: Pressinform

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Der Flügeltür-Bolide SLS-AMG wurde für Mercedes zum Volltreffer. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Sportler aus Affalterbach Ende des Jahres von ihrem Aushängeschild eine Roadsterversion nachlegen.

Man musste dem SLS eigentlich nur auf die ersten Designzeichnungen schauen, um erahnen zu können, dass sich hier eine geradezu Roadsterversion aufdrängte.

Ferrari, ...

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... Porsche, Lamborghini oder Aston Martin machen seit Jahren vor, dass eine zusätzliche Sportvariante ohne festes Dach nennenswerte Gelder in die Kassen der Hersteller spült.

Im Sonnenparadies Miami Beach erfreuen sich die offenen Ableger potenter Boliden zumeist genauso großer Beliebtheit wie im regnerischen England oder im glühend heißen Orient. So sportlich und leistungsstark das Auto auch sei - auf einen Roadster oder ein Cabriolet will da kaum einer verzichten.

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Da macht Mercedes mit seiner Sportwagenabteilung AMG keine Ausnahme: Bereits vor der Entwicklung des SLS stand fest, dass neben dem Flügeltürer auch eine offene Version auf Prominentenfang gehen sollte.

Das Aussehen ist längst kein Geheimnis mehr. Seine offizielle Weltpremiere feiert der Mercedes SLS AMG Roadster auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) Mitte September.

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Glücklicherweise ersparten sich Designer und Entwickler die Peinlichkeit eines wenig schmucken Klappdachs und schrieben dem offenen SLS eine stramme Stoffmütze ins Entwicklungs-Stammbuch.

Die lässt sich artgerecht bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h elektrisch öffnen und schließen. Verzichten muss der SLS-Sonnenanbeter bauartbedingt jedoch auf die sehenswerten Flügeltüren.

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Ein- und Ausstieg geschehen somit deutlich weniger Aufsehen erregend als beim Coupé. Doch der offene SLS AMG sollte für mehr als genug Aufsehen sorgen, sodass sich in dem Zweisitzer selbst Piloten ohne übermächtiges Ego mit Stolz erfüllter Brust sonnig in Szene setzen können.

Weder technisch noch optisch gibt es besondere Überraschungen beim Mercedes SLS Roadster. Hinter den beiden Sportsitzen sorgen zwei fest Überrollbügel für Sicherheit bei einem etwaigen Überschlag und für zusätzliche Steifigkeit der Karosserie.

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Tobias Moers, Bereichsleiter Gesamtfahrzeugentwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung von Mercedes-AMG unterstreicht: "Ohne Rohbau-Steifigkeit keine Fahrdynamik und auch keine hundertprozentige Dichtheit des Verdecks."

Um trotz des fehlenden Dachs ein gleich hohes Fahrdynamik-Niveau zu erzielen wie beim Coupé, verfügt der SLS Roadster über zwei weitere, den Rohbau versteifende Maßnahmen. Der Träger der Instrumententafel stützt sich über zusätzliche Streben am Windschutzscheibenrahmen sowie auf ...

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... dem Mitteltunnel ab. Zudem versteift eine Domstrebe zwischen Verdeck und Tank die Hinterachse.

Das Gewicht von Coupé- und Roadsterversion sollte sich kaum nennenswert unterscheiden. Die Rohkarosse der offenen Version ist mit 243 Kilogramm gerade einmal zwei Kilogramm schwerer als die des SLS Coupés.

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Angetrieben wird der SLS Roadster zum Marktstart im vierten Quartal 2011 vom bekannten Kraftpaket, das auch den Flügeltürer befeuert. So sorgt das 6,3 Liter große V8-Triebwerk gerade bei geöffnetem Dach für einen besonders beeindruckenden Sound im Innenraum und ebensolche Fahrleistungen.

420 KW / 571 PS, von 0 auf Tempo 100 in unter vier Sekunden und abgeregelte 317 km/h Spitze sorgen dafür, dass der Roadster im Vergleich zum Coupé nicht hintenan stehen muss.

Der Verbrauch des Saugers dürfte ebenfalls bei rund 13 Litern liegen. Eine zweite Motorvariante mit doppelter Turboaufladung sollte nur noch eine Frage der Zeit sein.

Der Preis des Sonnenkönigs ist noch nicht bekannt, dürfte jedoch bei über 200.000 Euro liegen.

Text: Stefan Grundhoff / Pressinform

© sueddeutsche.de / Pressinform/gf
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