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Mercedes E-Klasse T-Modell:Fünf Motoren zum Start, aber veraltete Fünfgang-Automatik

Der Laderaum selbst ist wie gehabt mit edlem Teppich ausgeschlagen und bei umgeklappten Rücksitzlehnen (1/3 zu 2/3) zwei Meter lang. Stehen die Lehnen oben, misst der Kofferraumboden 1,20 Meter Tiefe, "14 Zentimeter mehr als beim BMW", wie Projektleiter Andreas Friedrich betont.

Er weist auch gleich auf zwei weitere Alleinstellungsmerkmale im Segment hin: So können die Lehnen in Sekunden per Seilzug vom Laderaum aus flachgelegt werden. Dazu müssen zuvor nicht einmal die Kopfstützen herausgenommen oder die Vordersitze nach vorne geschoben werden. Und als einziger Premiumhersteller bietet Mercedes weiterhin eine dritte Sitzreihe an (1083 Euro Aufpreis). Sie schlummert im Wagenboden und steht aufgestellt gegen die Fahrtrichtung. Geeignet ist sie laut Hersteller allerdings nur für Kinder bis 50 Kilogramm Körpergewicht.

Erwartungsgemäß vermittelt das T-Modell wie schon die Limousine Mercedes-typische Solidität: leiseste Abrollgeräusche, hoher Sitz- und Fahrkomfort sowie ein exzellentes Raumgefühl, nicht zuletzt bedingt durch das große Vollglasdach, das es erstmals für den Kombi gibt (Aufpreis: 1999 Euro). Serienmäßig ist dagegen ein adaptives Dämpfungssystem und für die Hinterachse eine Luftfederung, die auch bei voller Beladung ihr Niveau behält.

Nicht weniger als zehn überarbeitete und neue Motoren will Mercedes für das T-Modell bereitstellen, fünf davon zur Markteinführung. Bei den Benzinern sind dies vorerst nur Sechs- und Achtzylinder zwischen 292 und 388 PS (E 350 CGI und E 500). Der neu entwickelte Vierzylinder-Direkteinspritzer mit 1,8 Liter Hubraum und Turboaufladung im E 200 CGI und E 250 CGI kommt erst Anfang 2010. Gleiches gilt für den Allradantrieb 4Matic.