bedeckt München 23°

Mercedes E 63 AMG:Mehr Leistung, weniger Verbrauch

Für die Sportwagenfraktion weniger interessant, aber trotzdem allemal zeitgemäß ist eine Steigerung der Effizienzmaßnahmen. Trotz der Mehrleistung von elf PS gegenüber dem Vorgänger wurde der Kraftstoffverbrauch des 6,2 Liter großen Achtenders um über zehn Prozent gesenkt. So soll sich der Schwabenexpress durchschnittlich mit 12,6 Litern SuperPlus auf 100 Kilometern zufrieden geben. Möglich wurde dies unter anderem durch Bremsenergie-Rekuperation und ein geändertes Generatormanagement.

Mercedes-Benz SLS AMG

Flügeltürer reloaded

Der gesteigerten Motorleistung und den veränderten Fahrbedingungen angepasst wurde auch das Fahrwerk des Mercedes E 63 AMG. Vorne verfügt er über eine neu entwickelte Achse mit Federbeinen aus Stahl und einer um 5,6 Zentimeter verbreiterten Spur. Die Hinterachse ist über eine besonders fein ansprechende Luftfederung mit der Karosserie verbunden. Ein elektronisch geregeltes Dämpfungssystem variiert je nach Fahrbahnuntergrund und Fahrsituation die Dämpferkennung und reduziert so die Wankwinkel der Karosserie.

Wer noch mehr Sportlichkeit möchte, kann den E 63 AMG zu einer weiteren Kraftkur ins Performance-Studio schicken. Die Sportabteilung bestückt die Familienlimousine dann unter anderem mit einem 19-Zoll-Radsatz, einem geänderten Performance-Fahrwerk, Sperrdifferenzial, Abrisskante am Heckdeckel und einem Rennlenkrad.

Der Preis des neuen Mercedes E 63 AMG steht noch nicht fest. Das Vorgängermodell startete bei rund 100.000 Euro. In diesem Rahmen dürfte sich angesichts der starken Konkurrenz auch der Basispreis des Nachfolgers bewegen. Der Mercedes E 63 AMG kommt im August in den Handel.