Mercedes-Benz S-Klasse Urmeter der Luxusklasse

Prominente und Politiker lieben sie, für die meisten blieb sie schlicht unerreichbar. Die Mercedes S-Klasse der Generation 2009 lässt aber einige Wünsche offen.

Von Stefan Grundhoff

Wenn es um die S-Klasse geht, kommt Daimler-Vertriebsvorstand Klaus Maier aus dem Schwärmen nicht heraus: "Sie ist das Urmeter der Luxusklasse, das Auto der Oberen Zehntausend und unser absolutes Flaggschiff. Sie wird noch lange die Benchmark im Luxussegment bleiben." Solche Lobreden gelten einem absoluten Star unter den Automobilen. Deutschland, Europa, Asien, Südamerika, Naher Osten oder die USA - überall gilt die S-Klasse als Maßstab.

Mercedes S-Klasse: jetzt auch mit LED-Tagfahrlicht

(Foto: Foto: Mercedes)

Allerdings: Der Star mit dem Stern ist vor allem neu und gut geschminkt. Die S-Klasse des Modelljahres 2009 wurde nicht neu entwickelt. Sie fußt noch immer auf dem im Herbst 2005 vorgestellten Modell der Baureihe W 221. In den vergangenen dreieinhalb Jahren wurde sie mehr als 270.000 Mal verkauft. "Erfolgreicher ist bisher keine andere S-Klasse in unserer Geschichte gewesen", legt Maier selbstbewusst nach.

Doch zuletzt sah es eher düster aus. Seit Anfang des Jahres geht nicht mehr viel, Luxuslimousinen stehen weltweit wie Blei in den Verkaufsräumen der Mercedes-Niederlassungen. Insbesondere BMW watscht mit der neuen 7er Reihe die S-Klasse kräftig ab, am Horizont ist zudem bereits Audi mit einem neuen A8 auszumachen, der auf der IAA Mitte September Premiere feiert.

Und dann ist da noch die Mercedes E-Klasse aus dem eigenen Haus. Die hatte zwar nicht den gleichen Marktdruck wie die S-Klasse, war aber drei Monate vorher fertig. Die echten Neuerungen der neuen Mercedes S-Klasse liegen in den verbesserten Sicherheitssystemen - und die gibt es seit ein paar Wochen eben bereits schon im kleinen Bruder, dem E-Modell.

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Urmeter der Luxusklasse