Marktübersicht CabriosDiese Cabrios gibt es für weniger als 10000 Euro

Ostern kommt die Sonne. Wer trotz geringen Budgets jetzt ein Cabrio sucht, findet in dieser Übersicht das passende Modell - vom Mini über den Mercedes SLK bis zu echten Exoten.

Mini Cabrio (2004 bis 2009)

Dach runter, kurvenreiche Straße, Spaß haben: Im Mini Cabrio funktioniert dieser Dreiklang besonders gut. Direkter kann ein Fahrgefühl kaum sein als im Briten, den es seit 2004 auch in einer offenen Variante gibt. Viel mehr Frischluft geht ebenfalls nicht - jedenfalls dann, wenn das elektrohydraulische Verdeck ganz geöffnet ist. Wer nur ein bisschen den Kopf vom Wind umwehen lassen möchte, kann das Dach aber auch nur 40 Zentimeter zurückschieben - als eine Art Schiebedach.

So viel Spaß die erste Generation des Mini Cabrios in Kurven auch macht, bei den Triebwerken gilt eher das Gegenteil. Die 1,6-Liter-Saugmotoren beschleunigen die Mini-Versionen One und Cooper eher zäh. Anders sieht es beim Cooper S mit Kompressor-Motor und entweder 163 oder 170 PS aus. Dessen Manko ist eher der ausufernde Verbrauch. Außerdem ist die erste Mini-Generation nicht gerade für ihre Zuverlässigkeit und ihr hohes Qualitätsniveau bekannt. Wer zudem einen Hang zum Möbelhaus-Shopping oder zu Hamsterkäufen im Supermarkt hat, wird mit dem winzigen Kofferraum samt enger Ladeluke schnell an Grenzen stoßen.

Übrigens: Die seit 2009 angebotene zweite Generation des Mini Cabrios spielt in der Unter-10 000-Euro-Klasse des Gebrauchtwagenmarktes noch keine Rolle.

Bild: BMW Group 23. März 2016, 13:112016-03-23 13:11:38 © SZ.de/Press-inform/harl/reek/mkoh/rus/dd/lala