Los Angeles Autoshow 2010:Öko ja, aber bitte sportlich

Die Krise auf dem US-Automarkt scheint vergessen, die Amerikaner haben wieder Lust auf SUVs, Sportwagen und Pick-ups. Gerne auch grün - aber dabei bitte geräumig und sportlich. Lexus nennt es treffend: "the darker side of green".

Die ersten Bilder.

15 Bilder

The darker side of green

Quelle: Pressinform

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Die Krise auf dem US-Automarkt scheint vergessen, die Scheinwerfer auf der L. A. Autoshow strahlen so hell wie vor ein paar Jahren. Die Amerikaner haben wieder Lust auf SUVs, Sportwagen und Pick-ups. Gerne grün - aber bitte geräumig und sportlich. Lexus nennt es treffend: "the darker side of green".

An sich präsentiert sich die Los Angeles Autoshow wie vor drei oder vier Jahren. Der Fast-Untergang der amerikanischen Autoindustrie war kaum mehr als ein irreales Horror-Szenario und Elektroautos sprossen noch als zarte Pflänzchen aus dem Asphalt. Auf dem Weg zum ...

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... Convention Center sind die Straßen prallvoll wie an jedem Werktag in Downtown Los Angeles. Die Einwohner bereiten sich auf das Thanksgiving-Fest vor während von überdimensionalen Plakaten die Stars der Los Angeles Autoshow herabstrahlen.

Die Gallone Kraftstoff mit einem europäischen Volumenadäquat von knapp vier Litern kostet weiterhin gerade einmal drei Dollar und jeder auf der Autoshow ist froh, dass er gerade nicht in Detroit sein Messedasein fristen muss.

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In Los Angeles rücken sich derweil die zunehmend zuversichtlicher werdenden Autohersteller mit Messeauftritten, Neuheiten und bunten Darbietungen wieder in ein imagegerechtes Licht.

So einen abgefahrenen Crossover wie den offenen Nissan Murano hat man ...

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...schließlich seit dem offenen Ford Bronco in den frühen achtziger Jahren nicht mehr erlebt. Dazu gesellen sich ein ...

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... sehenswerter Cityflitzer wie der Cadillac ULC mit der ...

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... für die Marke typischen kantigen Gestaltung und ein ...

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... muskulöser Dodge Durango - es darf gespielt und gestaunt werden. Anfassen und reinsetzen dringend erwünscht.

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Die Europäer zeigen sich in der sonnigen Hauptstadt der US-Westküste gewohnt auswärtsstark.

Mercedes CLS 63 AMG, der 330 PS starke Porsche Cayman R oder der offene VW Eos zeigen die Lust an sportlichen Autos für diejenigen Kunden, die das nötige Kleingeld haben und sich nicht mit den anhaltenden Wirren des labilen Immobilienmarktes beschäftigen müssen.

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Am Messestand von BMW hatten viele das neue 6er Cabriolet erwartet. Doch im Convention Center gibt es nur die zweite Garde und somit die Paris-Studie des 6er Coupés zu bestaunen.

Der offene 2+2-Sitzer steht fast zeitgleich im kalten München - seine Messepremiere findet hautnah erst im winterlichen Detroit statt.

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Auch eine Reihe von mehr als sehenswerten Designkreationen hat den Weg ins sommerlich-warme Los Angeles gefunden.

Aufsehen erregender Star bleibt die Studie des grandiosen Jaguar C-X75 mit Gasturbinenantrieb.

Dave Kunz vom Morgenfernsehen des lokalen Senders abc7 gehen beim Erstkontakt vor der Kamera die Augen über. "Hybrid, Elektro, Sparsamkeit - ein dröger Prius war gestern. Unglaublich wie sexy dieser Jaguar C-X75 aussieht. Leider noch Zukunftsmusik."

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Doch auch ein Mazda Shinari, die sportliche Vision des Mazda-6-Nachfolgers, das cool-weiße Audi Quattro Concept oder der kantige Kleinwagen Cadillac ULC (Urban Luxury Concept) sorgen für automobile Farbkleckse in den Messehallen des L.A. Convention Centers.

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Die amerikanischen Autohersteller und die asiatischen Importeure mit größer werdenden Produktionswurzeln in den USA sparen sich ihre großen Highlights zwar oftmals bis zum Jahresanfang und dem Großevent in Detroit auf.

Doch Fahrzeuge wie das Chevrolet Camaro Cabriolet, der Chrysler 200, der überarbeitete Chrysler Voyager oder der in Deutschland als Honda Accord Tourer bekannte Acura TSX zeigen eine wenn auch leicht bodenständige Rückkehr zur automobilen Spaßgesellschaft.

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Infiniti M 35h oder der ebenfalls hybride Kia Optima unterstreichen aber, wohin die Reise der amerikanischen Automobilwirtschaft in den nächsten Jahren gehen soll: Gerne grün, dann aber bitte auch sportlich.

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Auch die allseits beliebten SUV spielen in Los Angeles wieder eine nennenswerte Rolle.

Saab 9-4X, der nunmehr auch fünftürige kleine Range Rover namens Evoque, ein ...

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... Mini Countryman und der neue BMW X3 setzen neue Crossovergefühle ebenso stilecht in Szene wie Ford Explorer oder der neue Dodge Durango.

Gerade in den USA ist ein Automarkt ohne SUV kaum denkbar, auch wenn sich der ein oder andere kleine Neuling wie ein Nissan Juke oder eben der Mini Countryman in Szene setzen kann.

Text: Pressinform

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf
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