bedeckt München 16°

Land Rover Defender im Test:Gelände de luxe

Land Rover

Rund gelutscht statt kantig: Der Land Rover Defender wurde nach mehr als 70 Jahren einmal runderneuert.

(Foto: A.M.Perkovic/Land Rover)

Der neue Land Rover Defender hat mit dem untermotorisierten und lauten Raubein von einst nichts mehr zu tun. Das gilt allerdings auch für seinen Preis.

Von Georg Kacher

Die ewigen Klassiker heißen Käfer, 911, Jeep, G-Modell, SL, Landy. Nach jeder Häutung steigen diese Ikonen mit frisch programmierter DNA wie Phönixe aus der Asche einer großen Vergangenheit - Ausnahmen wie das als New Beetle vorzeitig gestrandete Käfer-Remake bestätigen diese Regel. Land Rover hat sich mit der Erneuerung seines 1948 aus der Taufe gehobenen Bestandteils zahlloser Feldlazarette, Schweinefarmen und Offroad-Camps mehr als 70 Jahre Zeit gelassen. Halb Amphibie, halb Extremkletterer, vertraute der Ur-Defender bis zuletzt auf eine simple Leiterrahmenkonstruktion mit der passiven Sicherheit eines angezählten Bungee-Seils und der Richtungsstabilität eines leckgeschlagenen Dreimasters. Darüber hinaus war der Landy auf befestigten Wegen betäubend laut, brutal hart gefedert und krass untermotorisiert. Nur im Gelände verwandelte sich das hässliche Entlein mit Einlegen der Reduktionsstufe in einen stolzen Schwan, der ehrfürchtig bestaunt wurde.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Sri Lanka, Naked couple sleeping together in bed
Sexualität
Der Penis-Trainer
Gesundheit
Was beim Abnehmen wirklich hilft
frau
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Close-Up Of Cupid With Heart Shape; Liebe Schmidbauer
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Corona-Impfstoff
Die Hoffnung auf einen Covid-19-Impfstoff wächst
Zur SZ-Startseite