BMW

BMW ist, im weltweiten Maßstab, ein kleiner Hersteller. Und er entwickelt mit hohem, das heißt zu teurem Aufwand, seine kleinen Volumenmodelle (Mini, 1er-Reihe). Gerade vor der anhaltenden CO2- und Verbrauchsdebatte könnte Opel hier den Münchnern wunderbar unter die Arme greifen - vor allem bei der Motorenentwicklung. Die aktuelle Kooperation von BMW (Motoren für den Mini) mit der PSA-Gruppe läuft nicht besonders gut, ein zweites Motorenprojekt wurde gerade auf Eis gelegt.

Solche Kooperationen wären für BMW an sich nichts Neues: Die Benzinmotoren der erste Mini-Generation stammten von Tritec, einem Joint Venture mit Chrysler und wurden in Brasilien hergestellt. Und: Carl-Peter Forster, der frühere Vorstandsvorsitzende der Adam Opel AG und heutige Europavorstand von General Motors, ist ein alter BMW-Mann - er war von 1996 bis 1999 Managing Director bei BMW-Südafrika, anschließend als Vorstandsmitglied für die weltweite Produktion verantwortlich. Man kennt sich also.

Eine Kooperation von BMW und Opel hätte zudem den Charme einer deutschen Lösung.

Kooperationswahrscheinlichkeit: mittel

Foto: afp

20. Februar 2009, 14:102009-02-20 14:10:00 ©