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Koenigsegg Quant:Die Sonne gibt Gas

Fisker Karma? Tesla Roadster? Diese Elektroflitzer scheinen von gestern zu sein. Der wahre Öko-Racer kommt aus Schweden.

Günther Fischer

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Koenigsegg Quant

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Fisker Karma? Tesla Roadster? Diese Elektroflitzer scheinen schon fast von gestern zu sein. Der wahre Öko-Racer kommt aus Schweden und heißt Koenigsegg Quant.

Der schwedische Sportwagenbauer Koenigsegg ist normalerweise für seine Supersportwagen bekannt. Dass ein Ökomobil dann ebenfalls entsprechend ...

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... rasant ausfallen muss, war vorher klar. In Kooperation mit der schweizer NLV Solar AG entstand nun das Studie Quant - ein viersitziger, 1780 Kilogramm schwerer Elektrorenner mit Elektromotor und Solarzelle, der 275 km/h schnell sein soll.

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Die von NLV entwickelte und 450 Kilogramm schwere FAES-Batterie (Flow Accumulator Energy Storage) ist das Herzstück des Quant. Sie soll eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglichen und an einer Steckdose binnen 20 Minuten geladen werden können.

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Energie gewinnt der Quant allerdings auch beim Bremsen zurück: durch sein rekuperatives Bremssystem.

Unterstützt wird die Batterie zudem von einer hauchdünnen, unsichtbaren Solarzelle, die die gesamte Karosserie des Autos überzieht - Sonnenschein vorausgesetzt.

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Die ganze Energie wird durch zwei E-Motoren, die an den Hinterrädern sitzen, in Vortrieb umgewandelt.

Der Quant rollt dabei auf 22-Zoll-Felgen, die mit Leichtlaufreifen der Dimension 245/35 vorne und 265/35 hinten bestückt sind.

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Die extrem schnittige Linienführung ermöglicht einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,27 cW.

Die beiden E-Motoren, die zusammen 512 PS leisten, sollen den Quant aus dem Stand in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, das maximale Drehmoment beträgt 715 Newtonmeter.

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Der Quant ist 4,88 Meter lang und nur 1,33 Meter hoch. Bei einem Radstand von 3,10 Meter bietet er Platz für vier Personen. Eingestiegen wird über zwei Flügeltüren, auf eine B-Säule wurde komplett verzichtet.

Die Basis des Wagens bildet ein Kohlenfaser-Monocoque-Chassis, das in seinem Mitteltunnel die Batterie aufnimmt.

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Trotz aller Sportlichkeit will der Quant ein vollwertiger Reisewagen für vier Personen plus Gepäck sein.

Eine Dreizonen-Klimaanlage soll für angenehme Temperaturen sorgen, drei Flachbildschirme für die Unterhaltung. Ebenfalls mit an Bord: mindestens sechs Airbags, ABS und ESP.

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Der Einsatz modernster Techniken und ein futuristisches Design ist Pflicht: im Cockpit ebenso wie ...

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... beim Heck, das mit seinen LED-Leuchten ein wenig an Aston Martin erinnert.

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LED-Leuchten finden sich natürlich auch an der eigenwillig und mutig gestalteten Front.

Der Koenigsegg Quant ist nun schon das dritte Fahrzeug (nach Tesla und Fisker Karma), das unter Beweis stellt, dass Elektrofahrzeuge keine unattraktiven Stadtmobile sein müssen.

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Die Rückspiegel sind fast wie beim Formel-1-Rennern außen am Wagen angebracht. Die eingebauten Blinker setzen ebenfalls auf LED-Technik.

Eine Serienproduktion ist fest eingeplant, den Preis will Koenigsegg aber erst noch bekanntgeben.

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