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Jeep-Ikonen (4): Grand Wagoneer:Die Wagenburg

Groß, gemütlich, luxuriös und dennoch offroadtauglich: Der Jeep Grand Wagoneer ist der Inbegriff des amerikanischen SUV - natürlich mit falscher Holzvertäfelung an den Flanken. Vor 20 Jahren lief das letzte Original vom Band.

Das kann man nur lieben oder hassen, dazwischen gibt es nichts. Das Wurzelholzimitat an den Flanken des 1991er Jeep Grand Wagoneer ist so amerikanisch wie Coca Cola, Drive-in und Disneyland.

Jeep-Ikonen (4): Grand Wagoneer

Schöner ins Grobe

Der "Woody"-Look ist ein Markenzeichen des großen Geländewagens. Manchmal blättert die Vinyleiche ab, wird stumpf oder verblasst, aber was macht das schon. Es ist eine herrliche Reminiszenz an die echten Woodies der 30er und 40er Jahre, als Kombis noch mit Holzaufbauten versehen waren.

Innen fährt der Jeep reichlich Luxus auf. Der Höhepunkt ist die Heckscheibe, die sich elektrisch versenken lässt. Im Grand Wagoneer cruist man maximal entspannt über den Highway - stets mit der Gewissheit, dass man jederzeit auch durch Matsch und Schnee pflügen könnte, wenn man nur wollte.

Vor 20 Jahren endete die lange Geschichte des Wagoneer, der sich seit 1962 zu einer Geländewagen-Ikone emporgearbeitet hatte. War der erste Willys Wagon noch recht spartanisch, konnte man es im Wagoneer schon eher aushalten. Er war das erste wirklich luxuriöse SUV.

Der Wagen hatte viele Merkmale, die damals für einen Geländewagen völlig untypisch waren. Dazu gehörten die unabhängige Vorderradaufhängung und das automatische Getriebe. Für standesgemäßen Vortrieb sorgte der "Tornado"-Sechszylinder mit obenliegender Nockenwelle.

Jeep-Ikonen (3): Wrangler

Nie wieder "Wrongler" sein